Historie
Bau und Umzug
Ende 1974 begannen auf der Herrnsheimer Höhe die Bauarbeiten zum neuen Stadtkrankenhaus Worms. Während die Bauarbeiten an den Anlagen um das eigentliche Krankenhausgebäude gut vorangingen, gab es wegen der komplizierten Statik des Kassettenbaus beim Hauptgebäude Probleme, die zu erheblichen Verzögerungen führten. Nachdem diese Schwierigkeiten gemeistert waren, wurde am 23. Juni 1976 von Sozialminister Dr. Geißler, Oberbürgermeister Kuhfuß und Architekt Prof. Novotny der Grundstein gelegt. Mit diesem Schritt hatte man ein wichtiges Etappenziel erreicht und bereits am 28. September 1979 konnte das Richtfest gefeiert werden.
Die Baumasse des Krankenhauskomplexes nahm jetzt eine immer deutlich werdendere Gestalt an und gehörte bald schon zum gewohnten Stadtbild.
Nicht von außen sichtbar waren die Fortschritte beim Innenausbau, aber gerade hier fand innerhalb der Bauphase eine fortwährende Anpassung und Weiterentwicklung an die mit der Zeit fortschreitenden und sich ändernden Bedürfnisse statt.
Am 3. Juni 1981 war es dann soweit: mit Hilfe des Roten Kreuzes und des gesamten Personals zog das Krankenhaus von der Mainzer Straße in den Neubau in der Gabriel-von-Seidl-Straße um.
Im September 1981 wurde das Stadtkrankenhaus offiziell von Sozialminister Geil an Oberbürgermeister Neuss übergeben.
Ein von der ersten Planung bis zum letzten Handgriff Jahrzehnte in Anspruch nehmendes Projekt fand damit seinen erfolgreichen Abschluß.
Weiterentwicklung
Seit der Inbetriebnahme 1981 läßt sich ein kontinuierlicher Wandlungsprozess in Form von Weiterentwicklungen und den damit einhergehenden Veränderungen feststellen.
Grund dafür ist mit Sicherheit der mit Riesenschritten vorauseilende Fortschritt in der Medizin. Man darf sagen, dass sich das medizinische Wissen alle fünf Jahre verdoppelt.
Allein diese Tatsache drängt einen Krankenhausbetrieb, wie das Stadtkrankenhaus Worms, zur ständigen Anpassung, will man nicht den Anschluß an die moderne Medizin verlieren. Aber auch die Bevölkerungsentwicklung hat Einfluß auf ein Krankenhaus. Während die Lebenserwartung der Menschen steigt, sinkt dagegen die Geburtenrate, was zu einer Verlagerung der Alterspyramide führt.
Einhergehend mit der hohen Lebenserwartung der Bevölkerung, kann man aber auch einen höheren Bedarf an medizinischer Versorgung feststellen, so dass ein proportionaler Zuwachs an Patientenzahlen festgestellt werden kann.
Im Jahr 2000 kommt es zur Umwidmung in eine gGmbH.
Das weitreichende Versorgungsangebot des Hauses veranlasst immer mehr Patienten außerhalb der Stadtgrenzen dazu, sich hier behandeln zu lassen. Dieser Entwicklung wurde am 01.01.2007 durch die Umbenennung in Klinikum Worms gGmbH Rechnung getragen.
