Willkommem im Onkologischen Zentrum des Klinikum Worms...
Willkommem im Onkologischen Zentrum des Klinikum Worms...
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ONKOLOGISCHES ZENTRUM AM KLINIKUM WORMS

  
Das Stadtkrankenhaus Worms, heute Klinikum Worms, wurde 1888 mit einem Backsteinbau an der Mainzer Straße eröffnet. Damals gab es nur eine einzige Abteilung. Im Jahre 1913 erfolgte eine Aufteilung in eine Chirurgische und eine Innere Klinik, in den Jahren 1943-1946 wurden eine Augenklinik, eine HNO-Abteilung und die Frauenklinik eingerichtet. 1950 kamen das Radiologische Institut und die Kinderklinik hinzu, 1971 wurde die Chirurgische Klinik in Allgemein- und Unfallchirurgie getrennt, 1976 die Nuklearmedizin eingerichtet und die Innere Klinik in eine Kardiologie und eine Gastroenterologie aufgeteilt. 1995 kam die Orthopädische Klinik hinzu, 1999 die Stroke Unit und Neurologie und 2006 die Strahlentherapie. Heute verfügt das Klinikum über 12 Hauptfachabteilungen und 2 Belegabteilungen, 696 Betten, über 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
 
Die Spezialisierung auf Krebserkrankungen erfolgte zunehmend in den letzten Jahren. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Erfahrung mit einem bestimmten Krankheitsbild und dem medizinischen Erfolg bei der Behandlung. Je mehr Patienten mit einer bestimmten Diagnose in einer Einrichtung behandelt werden, umso wahrscheinlicher ist es, dass aufgrund der Spezialisierung und Erfahrung des Behandlungsteams auch bessere Therapieergebnisse erzielt werden können. Die Fortschritte in der Medizin haben in den letzten Jahren gerade im Bereich der Krebsmedizin durch Entwicklung neuer Therapieverfahren und Medikamente, aber auch durch die Etablierung von medizinischen Leitlinien und sog. Behandlungspfaden deutlich zu der Verbesserung der Chancen für Patienten beigetragen. So sind es gerade die strukturierten Abläufe bei der Diagnostik und Therapie, die standardisierten Vorgehensweisen bei Operationen und medikamentösen Behandlungen und die fachübergreifende Einbeziehung verschiedener Therapeuten in das Behandlungskonzept für jeden einzelnen Patienten, die die Effektivität der Behandlung und vor allem auch die Zufriedenheit bei den Patienten deutlich verbessern können.
 
Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat in den letzten Jahren verstärkte Anstrengungen unternommen, Kriterien für eine optimale Behandlung einzelner Krebserkrankungen aufgrund einer wissenschaftlichen Datenbasis zu erarbeiten und so Standards festzulegen, nach denen eine Patientin oder ein Patient mit einer bestimmten Diagnose am besten zu behandeln sind.  
 
Das Klinikum Worms hat sich frühzeitig dieser modernen Entwicklung der Patientenbehandlung, bei der der Patient im Mittelpunkt aller Bemühungen und Aktivitäten steht, gestellt. Gerade bei Krebserkrankungen ist es wichtig, die Grenzen einzelner Fachabteilungen und die Zuständigkeit nur eines einzigen Arztes zu überwinden und fachübergreifende Behandlungsregime aufzustellen und zu etablieren. Für einen Krebspatienten ist es nicht damit getan, eine gute Operation oder eine effektive medikamentöse Erstbehandlung zu erhalten. Die zahlreichen Fragen der psychologischen Bewältigung der Krebsdiagnose, der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess, der eventuell vorhandenen Erwerbsminderung, Kur- und Rehabilitationsmaßnahmen und einer strukturierten Nachsorge müssen ebenfalls beantwortet werden und stehen oft länger und deutlicher im Mittelpunkt des Patienten-Empfindens als die eigentliche primäre Heilbehandlung. Typischerweise endet die Zuständigkeit eines Krankenhauses mit der Entlassung der Patienten aus stationärer Behandlung, viele Patienten fühlen sich dann mit ihren Sorgen und Problemen allein gelassen und benötigen Hilfestellung.
 

Die Qualitätspolitik des Onkologischen Zentrums hat zum Ziel, ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen und dafür optimal qualifiziertes ärztliches und pflegerisches Personal zur Verfügung zu haben. Das interdisziplinäre Onkologische Zentrum will die Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen durch Integration und Optimierung der Teilbereiche Prävention, Früherkennung, Diagnostik, operative, medikamentöse und radioonkologische Therapie sowie der Nachsorge unter Einbeziehung der Psychoonkologie erreichen. Dies alles erfolgt auf der Basis von "evidence-based medicine", die Eingang in nationale und internationale Leitlinien gefunden hat sowie durch eine überprüfbare Qualitätssicherung. Damit will das Zentrum einen Beitrag zur qualitativen Verbesserung der onkologischen Versorgung in unserer Region leisten.