Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Suche:

Leistungen

Aufgrund der guten apparativen Ausstattung der Abteilung und der breit angelegten operativen Ausbildung des Chefarztes und seiner Oberärzte kann die Klinik im Verhältnis zur vorhandenen Bettenkapazität ein vergleichsweise breites Leistungsspektrum anbieten.

Endoprothetik
Gelenkerhaltende Maßnahmen

Wie an fast allen orthopädischen Kliniken nimmt auch in unserer Klinik der künstliche Gelenkersatz an Hüft- und Kniegelenken zahlenmäßig eine Vorrangstellung ein. So werden mittlerweile jährlich ca. 220 Hüftendoprothesen und ca. 220 Kniegelenksendoprothesen implantiert, was den Bedarf bei weitem noch nicht deckt. Wechseloperationen an Knie- und Hüftendoprothesen werden immer häufiger erforderlich. Eine zunehmende Bedeutung nimmt auch die Schulterendoprothetik ein, die ebenfalls in unserer Klinik durchgeführt wird. Vor allem durch den Einsatz sogenannter inverser Prothesen bei komplexen Schädigungen des Schultergelenkes konnten wir unser Spektrum deutlich erweitern. Seit Jahren wird die Endoprothesenversorgung, wenn möglich bei uns in minimalinvasiver Technik durchgeführt, was sich nicht nur auf den Hautschnitt sondern vor allem auf die schonende Behandlung der Weichteile (Muskeln) und den geringen Blutverlust bezieht. Seit 2007 steht der Klinik ein Navigationssystem zur Verfügung, das in vielen Fällen den betroffenen Patienten einen deutlichen Vorteil hinsichtlich der korrekten Positionierung von Knie- und Hüftimplantaten gewährleistet. Die enge Kooperation mit mehreren großen, international agierenden und entwicklungsfreudigen Herstellern ermöglicht es uns, auch hinsichtlich der eingesetzten künstlichen Gelenke innovative Produkte, wie beispielsweise das „Frauenknie“, anzubieten.
Trotz der Fortschritte in der Endoprothetik haben aber auch die gelenkerhaltenden Eingriffe an Hüft- und Kniegelenk, wie zum Beispiel Achskorrekturen bei O-Bein oder X-Bein gerade bei Patienten des jüngeren und mittleren Lebensalters nicht ihre Bedeutung verloren.

Bandscheiben- und Wirbelsäulenchirurgie

Neben der konservativen Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen genießt die Wirbelsäulenchirurgie mit ihren durch neue Technologien gewonnenen Möglichkeiten besondere Beachtung an der Klinik für Orthopädie und Kinderorthopädie. Dies gilt vor allem für die operative Versorgung von Erkrankungen der Bandscheibe, der Lenden- und Halswirbelsäule und meist verschleißbedingten knöchernen Einengungen des Wirbelkanals. Moderne Möglichkeiten zur minimalinvasiven Versorgung osteoporotisch bedingter Wirbelkörperfrakturen, die eine rasche Wiedereingliederung der betroffenen PatientInnen ermöglichen, werden seit 2003 an der Klinik für Orthopädie und Kinderorthopädie durchgeführt. Auch die operative Versorgung von Wirbelinstabilitäten gehört zum Leistungsspektrum der Klinik für Orthopädie und Kinderorthopädie.
In einer Vielzahl der Fälle kann bei Wirbelsäulenerkrankungen durch eine differenzierte operative Behandlung die Lebensqualität des Patienten entscheidend verbessert werden.

Arthroskopie/Ligamentäre Wiederherstellungschirurgie

Arthroskopische Eingriffe an den Gelenken werden in großer Zahl durchgeführt. Hierbei erfolgen besonders arthroskopische Operationen am Kniegelenk, Sprunggelenk, Schultergelenk und Ellenbogengelenk. Die Einrichtung des ambulanten Operationszentrums ermöglicht uns weit besser als bisher auch frisch verunfallte Sportler zeitnah operativ zu versorgen. Hervorzuheben sind auch die regelmäßig durchgeführten Arthroskopien und arthroskopischen Operationen des Hüftgelenks. Hierbei handelt es sich um eine Technik, die bisher nur in wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt wird. Die Wiederherstellungschirurgie von Bandverletzungen vor allem an Knie-, Schulter- und Sprunggelenken über offene oder arthroskopische Operationsverfahren runden das Leistungsspektrum in diesem Bereich ab.

Fußchirurgie

Die moderne Fuß- und Zehenchirurgie bietet heute eine Vielzahl differenzierter operativer Versorgungen, die im Vergleich zu früheren Zeiten zu deutlich besseren funktionellen Ergebnissen führen. Wir legen großen Wert auf schonende Operationsverfahren, die in vielen Fällen eine frühzeitige Belastung des operierten Fußes ermöglichen. Einen großen Teil dieser Operationen bieten wir auch in unserem ambulanten Operationszemtrum an.


Rheumatologie
Kinderorthopädie

Neben der operativen Versorgung rheumatologisch erkrankter Patienten gilt das besondere Augenmerk den entweder an angeborenen Missbildungen leidenden oder im Kindesalter am Bewegungsapparat erkrankten Kindern. Hier bemüht sich die Klinik für Orthopädie und Kinderorthopädie in einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin um eine optimale Versorgung.

Konservative Maßnahmen

Neben den operativen Maßnahmen bietet die Klinik für Orthopädie und Kinderorthopädie in ihrem Leistungsspektrum auch konservative Maßnahmen an. Etwa 15 bis 20 Prozent der Patienten werden zur Durchführung einer nichtoperativen Behandlung stationär aufgenommen. Für sie lässt sich Heilung oder zumindest eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes durch den Einsatz konservativer Maßnahmen herbeiführen. Dafür stehen der Abteilung drei erfahrene chiropraktisch ausgebildete Ärzte und die Abteilung für Physikalische Therapie zur Verfügung. Besondere Erfolge erbringt auch die enge Zusammenarbeit mit den Schmerztherapeuten der Anästhesieabteilung des Klinikums.
Es ist den MitarbeiterInnen der Klinik für Orthopädie und Kinderorthopädie ein wichtiges Anliegen, die Patienten zur Zusammenarbeit zu motivieren, um so den Heilungsprozess zu beschleunigen und langfristig zu sichern.

Ambulante Operation

Ambulante Operationen werden auch in unserem modernen Ambulanten Operationszentrum (Anmeldung: 06241/501-4500) durchgeführt, falls Patient und Art der Operation sich dafür eignen.

Ambulante Vorstellung

Eine ambulante Vorstellung ist auf Überweisung niedergelassener Orthopäden, Chirurgen, Neurologen und Pädiater möglich. Eine über eine einmalige Vorstellung hinausgehende ambulante Therapie von Kassenpatienten ist uns aus Kapazitätsgründen und aus Gründen der bestehenden vertraglichen Konstellationen mit der Kassenärztlichen Vereinigung leider nicht möglich. Zusätzlich kann eine ambulante orthopädische Notfallbehandlung und die Behandlung privatversicherter Patienten durchgeführt werden.

Physikalische Therapie

Das Klinikum Worms verfügt über eine großzügig ausgestattete Abteilung für Physikalische Therapie. Unter der Leitung von Rudolf Wilfinger kümmern sich vier MasseurInnen und medizinische BademeisterInnen sowie fünf Krankengymnastinnen um die Belange der Patienten.
Durch Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter bestehen darüber hinaus Erfahrungen und Kenntnisse in Sportphysiotherapie, manueller Therapie, PNF-Behandlung, Behandlung nach Brunkow, Schlingentischbehandlung, manueller Lymphdrainage und Elektrotherapie.

Aufgrund dieser breitgefächerten Ausbildung sowie der apparativen Ausstattung besteht folgendes Therapieangebot:

In der Abteilung für Physikalische Therapie werden neben unseren stationären Patienten auch ambulante privat versicherte Patienten behandelt.

 

© Klinikum Worms gGmbH, letzte Änderung: 01.07.2010