Praxis
Praktische Ausbildung
PraxisanleiterInnen Klinikum Worms
- Wie sieht Ihre praktische Ausbildung aus?
- In welchen Einsatzorten / Lernorten werden Sie eingesetzt?
- Welche Lerninhalte umfasst Ihre praktische Ausbildung?
- Wie sieht Ihr praktischer Einsatz aus?
- Von wem lernen Sie was in den Praxiseinsätzen?
- Wer ist für Ihre Ausbildung verantwortlich?
Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 2500 Stunden. Was bedeutet das?
Das sind umgerechnet insgesamt ca. 65 Wochen Praxiseinsätze.
(bei uns gilt eine Arbeitszeit von 38,5 Std. pro Woche)
(bei uns gilt eine Arbeitszeit von 38,5 Std. pro Woche)
Diese Einsätze müssen in den folgenden Bereichen abgeleistet werden:
I. Allgemeiner Bereich:
Gilt gleichermaßen für Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege:
ca. 21 Wochen: Gesundheits- und Krankenpflege von Menschen aller Altersgruppen in
der stationären Versorgung in den Fächern:
- Innere Medizin
- Geriatrie
- Neurologie
- Chirurgie
- Gynäkologie
- Pädiatrie
- Wochen- und Neugeborenenpflege
ca. 13 Wochen: Gesundheits- und Krankenpflege von Menschen aller Altersgruppen in
der ambulanten Versorgung im:
- präventiven Bereich (präventiv bedeutet: vorsorglich, vorbeugend)
- kurativen Bereich (kurativ bedeutet: behandelnd, heilend)
- rehabilitativen Bereich (rehablititativ bedeutet: wiederherstellend)
- palliativen Bereich (palliativ bedeutet: lindernd)
II. Differenzierungsbereich:
ca. 18 Wochen:
Fachbereich Gesundheits- und Krankenpflege:
- Innere Medizin
- Chirurgie
- Psychiatrie
Fachbereich Gesundheits- und Kinderkrankenpflege:
- Neonatologie
- Pädiatrie
- Pädiatrie
- Kinderchirurgie
- Neuropädiatrie
- Kinder- und Jugendpsychiatrie
ca. 13 Wochen werden individuell auf Bereiche I (Allgemeiner Bereich) und Bereich II (Differenzierungsbereich) verteilt

[ nach oben ]
Mögliche geeignete Einsatzorte / Lernorte, in denen die Einsätze erfolgen können:
Alle internistischen, operativen, pädiatrischen Stationen / Abteilungen im Klinikum:
- Gastroenterologie
- Diabetologie
- Cardiologie
- Stroke-Unit-Einheit
- Neurologie
- Ambulanz- und Liegendaufnahme
- Unfallchirurgie
- Allgemeinchirurgie
- HNO-Abteilung
- Intensivabteilung
- Orthopädie
- Urologie
- Gynäkologie
- Entbindungsabteilung
- Kinder-und Jugendklinik
- Frühgeborenenintensivstation
Außeneinsätze in verschiedenen Einrichtungen:
in Worms: z.B.
- ansässige ambulante Sozialstationen
- Lebenshilfeeinrichtung
- Ambulante Reha- Einrichtungen
- Tagesklinik
- Dialysezentrum
in Alzey: z.B.
- Rheinhessenfachklinik
[ nach oben ]
In den Praxiseinsätzen haben Sie Gelegenheit, Ihre theoretischen Kenntnisse umzusetzen. Nach und nach üben Sie immer mehr Tätigkeiten, bis Sie diese selbständig durchführen können.
In jedem Praxiseinsatz werden Sie neue Lerninhalte kennenlernen, mit denen Sie sich auseinander setzen müssen.
Damit Sie und auch Ihr Ausbilder den Überblick behalten, erhalten Sie zu Beginn der Ausbildung einen „Lernzielkatalog“, in dem alle Tätigkeiten aus dem Berufsfeld nach Modulen geordnet zusammengefasst sind.
Dieser Lernzielkatalog begleitet Sie in allen Praxiseinsätzen. Darin ist immer der aktuelle Stand Ihrer Fortschritte beim Erlernen praktischer Tätigkeiten abgebildet. Er verschafft einen Überblick, welche Tätigkeiten es zu erlernen gibt und welche davon Sie noch nicht kennengelernt haben.
Der Lernzielkatalog gilt gleichzeitig auch als Ausbildungsnachweis am Ende Ihrer Ausbildung. Deshalb ist es wichtig, ihn gewissenhaft und kontinuierlich auf dem aktuellen Stand zu halten.
Im Rahmen der praktischen Ausbildung sind Sie auch in der Gestaltung von Projekten wie z.B. „Schüler leiten Schüler“, „Aktion sauber Hände“, „Auszubildende übernehmen Pflegegruppen“ mit eingebunden.
- Ein praktischer Einsatz dauert ca. 4 bis 8 Wochen.
- In jedem Einsatzort gibt es individuelle Lerninhalte.
- Zu Beginn jedes prakt. Einsatzes wird ein Vorgespräch geführt, in dem ein erstes Kennenlernen des neuen Lernortes stattfindet.
- Im Vorgespräch werden mit Ihnen die individuellen Lerninhalte besprochen und die Lernziele festgelegt, die während des Einsatzes erreicht werden sollen.
- Die Inhalte des Vorgesprächs werden schriftlich festgehalten und Ihnen ausgehändigt.
- Beim Vorgespräch erhalten Sie ein Skript „Der Lernort stellt sich vor“, in dem alle wichtigen Informationen festgehalten sind, wie z.B. Stationsteam, Krankheitsbilder, Räumlichkeiten, spezielle Lerninhalte etc., so dass Sie immer alle Informationen nachlesen können.
- Sie arbeiten im Stationsalltag mit und integrieren sich dem Ausbildungsstand entsprechend ins Team.
- Es finden in den Alltagssituationen immer wieder praktische Anleitungen statt mit unterschiedlicher Dauer und Inhalten.
- Die Arbeitszeiten orientieren am jeweiligen Lernort und sind überwiegend im Schichtdienst.
- Etwa in der Mitte des Einsatzes erfolgt ein Zwischengespräch, in dem Sie mit einer examinierten Pflegekraft den bisher absolvierten Teil des Einsatzes reflektieren und die Planung der verbleibenden Einsatzzeit vereinbaren.
- Am Ende des Einsatzes erfolgt ein Abschlussgespräch, in dem ihre Leistungen beurteilt wird und Sie die Möglichkeit haben, den Praxiseinsatz zu bewerten.

[ nach oben ]
Grundsätzlich bringen sich alle examinierten Pflegekräfte für die praktische Ausbildung ein.
Der Kreis der anleitenden Personen, die eine berufpädagogische Weiterbildung absolviert haben wird stetig größer. Die sogenannten Praxisanleiter arbeiten in der Regel ganz normal im Stationsbetrieb mit und sind als Ansprechpartner fast täglich für Sie vor Ort. Außerdem führt ein Praxisanleiter alle ausbildungsrelevanten Gespräche mit Ihnen mit dem Ziel, jeden Einsatz sinnvoll mit neuen Lerninhalten zu füllen.
Im Klinikum Worms gibt es zusätzlich 4 freigestellte Praxisanleiter (Schulteam), die jeweils einen größeren Bereich betreuen:
Bei allen Anleitungen wird die patientenorientierte Pflege forciert, das selbständige Arbeiten geübt und Ihre erfolgreiche Bewältigung des praktischen Examens vorbereitet.
[ nach oben ]
- Zum Erfolg ihrer Ausbildung tragen Sie durch selbstverantwortliches Lernen entscheidend bei. Darin fördern und unterstützen wir Sie.

[ nach oben ]
