Radiologisches Institut
Das Radiologische Institut ist seit fast 60 Jahren eine eigenständige Abteilung des Klinikums Worms. Apparativ und verfahrenstechnisch hat das Institut in den vergangenen 15 Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen:
1993 Einführung wenig-eingreifender interventioneller Behandlungsverfahren,
1998 Inbetriebnahme des Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT)-Gerätes,
2002 Installation des 4-Zeilen-Spiral-Computertomografie (CT)-Gerätes und teleradiologische Vernetzung mit dem Klinikum Ludwigshafen und dem Universitätsklinikum Mannheim,
2003 Einführung der interventionellen Wirbelkörperstabilisierung (Vertebroplastie),
2005 Inbetriebnahme eines neuen Mammografie-Gerätes mit stereotaktischer Biopsieeinheit.
Das heutige Radiologische Institut versorgt unter der Leitung von Chefarzt Dr. Jürgen Adolph als zentrale Dienstleistungseinheit alle Kliniken, Abteilungen und Ambulanzen mit dem Gesamtspektrum radiologischer Untersuchungs- und Behandlungsverfahren. Pro Jahr werden an etwa 22.000 stationären Patienten annähernd 50.000 Leistungen erbracht.
Zu diesem Zwecke arbeitet ein Team von 25 Mitarbeitern „Hand in Hand“: Fünf Mitarbeiterinnen an der Anmeldung, im Sekretariat und Schreibdienst, 13 medizinisch-technische Radiologie-Assistenten/-innen (MTRA), 6 Ärzte und eine Reinigungskraft. Ein ärztlicher und medizinisch-technischer Bereitschaftsdienst stellt die Versorgung stationärer und ambulanter Notfallpatienten auf fachärztlichem Niveau „rund um die Uhr“ sicher. Die qualitativ hochwertige Geräteausstattung umfasst einen Interventionsarbeitsplatz, digitale Durchleuchtung, Mammographie mit Stereotaxie, Mehrzeilen-Spiral-CT und Hochfeld-MRT. Auf dieser Basis ist es möglich, die Patienten – vom Neugeborenen bis zum alten Menschen – schonend zu untersuchen und zu behandeln.
Besonderer Wert wird hierbei auf die Verwendung möglichst geringer Röntgenstrahlendosen und den gezielten Einsatz nicht strahlengebundener Techniken gelegt. Freundlichkeit und menschliche Zuwendung zum Patienten sind in der „Großgeräte-Medizin“ unverzichtbar und werden von den Mitarbeitern des Radiologischen Instituts trotz ständiger Leistungsverdichtung gepflegt.
Wesentliche Voraussetzung für eine effiziente, schonende Diagnostik und Therapie ist der rasche Informationsfluß und enge Kontakt zwischen Radiologen und zuweisenden Ärzten, der durch tägliche Konferenzen mit den Kliniken für Innere Medizin, Chirurgie und Orthopädie sowie dem Fachbereich Neurologie und regelmäßige Besprechungen mit den Ärzten der Frauenklinik, Kinderklinik und Urologie sichergestellt wird. Die schriftlichen Untersuchungsbefunde werden über das Radiologie-Informations-System zeitnah in den elektronischen Krankenunterlagen dokumentiert und den Zuweisern zugänglich gemacht.
Fester Bestandteil des Institutsalltags ist auch die Ausbildung der Studenten im „Praktischen Jahr“, die Gestaltung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte und MTRA und die Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen. Der Chefarzt besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für „diagnostische Radiologie“.
