Theorie
- Welche Ziele verfolgen wir mit Ihrer Ausbildung?
- Wie sieht Ihre theoretische Ausbildung aus?
- Wie ist der zeitliche Umfang Ihrer theoretischen Ausbildung gestaltet?
- Welche Unterrichtsformen lernen Sie kennen?
- Wie wird Ihre Entwicklung in der theoretischen Ausbildung gesteuert?
- Wann ist Ihr Ausbildungsziel erreicht?
- Welche Zukunftsperspektiven bietet Ihnen die Ausbildung?
Die Zentrale Ausbildungsstätte für Pflegeberufe (Rheinhessen/Pfalz) bietet eine integrative Ausbildung, die den zukünftigen Anforderungen im Gesundheitswesen entspricht. Dabei werden Inhalte der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege gemeinsam unterrichtet. Spezielle Inhalte der jeweiligen Fachbereiche werden getrennt vermittelt.
- Welche Ziele verfolgen wir mit Ihrer Ausbildung?
- Eine Berufsfähigkeit zu vermitteln, die Fachkompetenz mit sozial-kommunikativer, methodischer und personaler Kompetenz verbindet
- Berufliche Flexibilität zur Bewältigung der sich wandelnden Anforderungen im Gesundheitswesen und in der Gesellschaft zu entwickeln
- Die Bereitschaft zur beruflichen Fort - und Weiterbildung zu wecken
Die theoretische Ausbildung im Blocksystem vermittelt professionelles pflegerisches Wissen, welches in vielfältigen praktischen Einsätzen umgesetzt und vertieft werden kann. Der Unterricht wird durch unser pflegerisch-pädagogisches Schulteam gestaltet, dabei unterstützen uns Dozenten aus unterschiedlichen Bereichen.
- Wie sieht Ihre theoretische Ausbildung aus?
Der Stundenumfang beträgt insgesamt 2100 und beinhaltet eine Differenzierung von 500 Stunden, die sich auf die für die Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu vermittelnden Kompetenzen erstreckt.
Der Unterricht umfasst folgende Wissensgrundlagen:
- Kenntnisse der Gesundheits - und Krankenpflege, der Gesundheits - und Kinderkrankenpflege sowie der Pflege- und Gesundheitswissenschaften
- Pflegerelevante Kenntnisse der Naturwissenschaften und der Medizin
- Pflegerelevante Kenntnisse der Geistes - und Sozialwissenschaften
- Pflegerelevante Kenntnisse aus Recht, Politik und Wirtschaft
Zuordnung in 12 Themenbereiche
- Pflegesituationen bei Menschen aller Altersgruppen erkennen, erfassen und bewerten
- Pflegemaßnahmen auswählen, durchführen und auswerten
- Unterstützung, Beratung und Anleitung in gesundheits- und pflegerelevanten Fragen fachkundig gewährleisten
- Bei der Entwicklung und Umsetzung von Rehabilitationskonzepten mitwirken und diese in das Pflegehandeln integrieren
- Pflegehandeln personenbezogen ausrichten
- Pflegehandeln an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichten
- Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtlichen Rahmenbestimmungen sowie wirtschaftlichen und ökologischen Prinzipien ausrichten
- Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
- Lebenserhaltene Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes einleiten
- Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen zu bewältigen
- Auf die Entwicklung des Pflegeberufes im gesellschaftlichen Kontext Einfluss nehmen
- In Gruppen und Teams zusammenarbeiten
Die Umsetzung der Ausbildung
Die Umsetzung der theoretischen Ausbildung erfolgt Integrativ gemäß des Rahmenlehrplanes des Landes Rheinland-Pfalz. Dabei findet kein fächerorientierter Unterricht mehr statt, sondern die Ausbildung orientiert sich am Lernfeldkonzept.

- Wie ist der zeitliche Umfang Ihrer theoretischen Ausbildung gestaltet?
Die Ausbildung beginnt mit einem Einführungsblock von 10-11 Wochen. Dort werden elementare Grundlagen des Pflegeberufes vermittelt und hier findet auch der erste Kontakt zum praktischen Ausbildungsort unter unmittelbarer Begleitung von Lehrern und Praxisanleitern statt. Im weiteren Verlauf sind die praktischen Einsätze von 4-wöchigen Theorieblöcken unterbrochen.
In der Regel erfolgt der Unterricht von 7.30 bis 14.45 Uhr in Zeiteinheiten von 4 x 90 min.
In der Regel erfolgt der Unterricht von 7.30 bis 14.45 Uhr in Zeiteinheiten von 4 x 90 min.
- Welche Unterrichtsformen lernen Sie kennen?
Sie werden überwiegend mit selbstorganisierten Lernformen konfrontiert. Unser Ziel ist es, den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten. Dabei werden Arbeitsformen wie Gruppenarbeiten, Referate, praktische Übungen, Selbsterfahrungsübungen, Vorträge, Diskussionsrunden, Unterrichtsgespräche, Fallstudien, Problemorientiertes Lernen, Projektarbeiten und Selbststudium bevorzugt. Damit sollen ihre fachlich-methodische, personale und sozial-kommunikative Kompetenz gefördert werden.
- Wie wird Ihre Entwicklung in der theoretischen Ausbildung gesteuert?
Lernzielkontrollen
Zur Überprüfung des Lernerfolges und der Entwicklung zum Ausbildungsziel hin werden regelmäßig Lernzielkontrollen in Form von Klausuren, mündlichen Überprüfungen oder Referaten bzw. Hausarbeiten durchgeführt. Zur Mitte der Ausbildung findet eine Zwischenprüfung statt.
Zur Überprüfung des Lernerfolges und der Entwicklung zum Ausbildungsziel hin werden regelmäßig Lernzielkontrollen in Form von Klausuren, mündlichen Überprüfungen oder Referaten bzw. Hausarbeiten durchgeführt. Zur Mitte der Ausbildung findet eine Zwischenprüfung statt.
Eigenverantwortung
Ihre aktive Teilnahme trägt entscheidend zur erfolgreichen Ausbildung bei.
Lernberatung
- Wann ist Ihr Ausbildungsziel erreicht?
Die Ausbildung schließt nach 3 Jahren mit einer praktischen, 3 schriftlichen und 3 mündlichen Prüfungen ab.
- Welche Zukunftsperspektiven bietet Ihnen die Ausbildung?
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung erwerben Sie auf Antrag die Zugangsberechtigung zum Studium an den Fachhochschulen in Rheinland-Pfalz.
Mögliche Studiengänge im Gesundheitswesen:
Pflegewissenschaft, Pflegemanagement, Pflegepädagogik
Weiterbildungsmöglichkeiten:
Neben der Spezialisierung für z.B. Operationsdienst, Intensivpflege, psychiatrische Pflege besteht die Möglichkeit der Qualifizierung zu Praxisanleitung, Leitung einer Station oder Funktionsabteilung, Qualitätsmanagement, u.a.
Neben der Spezialisierung für z.B. Operationsdienst, Intensivpflege, psychiatrische Pflege besteht die Möglichkeit der Qualifizierung zu Praxisanleitung, Leitung einer Station oder Funktionsabteilung, Qualitätsmanagement, u.a.
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