Über uns
Das Klinikum Worms
Das Klinikum Worms steht unter der kommunalen Trägerschaft der Stadt Worms und wird seit dem Jahr 2000 als gemeinnützige GmbH geführt. Als Klinikum der Schwerpunktversorgung erfüllen wir in Rheinland-Pfalz einen regionalen Versorgungs- und Sicherstellungsauftrag im „geographischen Dreieck“ Mainz, Kaiserslautern und Ludwigshafen. Gemäß Landeskrankenhausplan verfügen wir über 555 Betten, verteilt auf 11 Hauptfachabteilungen und zwei Belegabteilungen. Derzeit sind ca. 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Klinikum beschäftigt, die über 26.000 Patienten p. a. stationär versorgen. Das Klinikum gehört damit zu den fünf größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz.
Als Schwerpunktversorgung sind im Rahmen des Krankenhauszielplanes die Geburtshilfe, die Unfallchirurgie, die Kardiologie mit Stroke Unit (Schlaganfall-Spezialstation) und die Gastroenterologie ausgewiesen. Darüber hinaus ist das Klinikum als neonatologischer Schwerpunkt (Versorgung von kranken Früh- und Neugeborenen) und seit 2004 auch als Diabetologisches Zentrum ausgewiesen. Hinzu kam im Jahr 2012 die Zertifizierung zum regionalen Traumazentrum Rheinhessen. In Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Ärzteverein Worms wird seit 01.12.2000 eine Ärztliche Bereitschaftspraxis am Klinikum betrieben. In enger Zusammenarbeit wird hierdurch die optimale notärztliche Versorgung des Einzugsgebietes gewährleistet.
Im April 2013 haben sich die Kliniken der Gynäkologie, Urologie und der Allgemeinchirurgie mit niedergelassenen Urologen, Frauenärzten, Physiotherapeuten und Selbsthilfegruppen zum Beckenbodenzentrum Rheinhessen zusammen geschlossen.
In einem separaten Gebäudetrakt befindet sich das ambulante Operationszentrum, das mit drei voll funktionsfähigen OP-Sälen ausgestattet ist und ein breites Spektrum ambulant möglicher Operationen anbietet. Direkt daneben befindet sich eine Praxis für Strahlentherapie, die von zwei niedergelassenen Strahlentherapeuten betrieben wird.
Seit dem 01.10.2007 betreibt das Klinikum Worms ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Form einer 100%igen Tochtergesellschaft des Klinikums. Das MVZ besteht aus den Fachbereichen Anästhesie, Nuklearmedizin und seit 2011 dem Fachbereich Neurologie. Im Januar 2013 kamen noch der Fachbereich Orthopädie sowie der Fachbereich Kinder- und Jugendmedizin hinzu. Die Anästhesie versorgt das Ambulante Operationszentrum mit anästhesiologischen Leistungen, die Nuklearmedizin, die Neurologie, die Orthopädie und die Kinder- und Jugendmedizin betreiben jeweils eine Facharztpraxis. Der Ärztliche Leiter des MVZ ist gleichzeitig Belegarzt für die zwei Betten umfassende Klinik für Nuklearmedizin.
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bildet gemeinsam mit der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ein Perinatalzentrum Level 1, die höchst mögliche Versorgungsstufe (Versorgung von Risikoschwangerschaften und Risikogeburten).
Als zentrale Versorgungseinrichtungen werden ein Zentrallabor sowie eine hauseigene Apotheke betrieben.
Das Klinikum Worms betreibt gem. Bescheid des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung eine Krankenpflegeschule mit 105 Plätzen für die Ausbildung „Gesundheits- und Krankenpflege“ und die Ausbildung „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“. Gemeinsam mit der Stadtklinik Frankenthal erhalten jährlich zusätzlich 45 Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege ihre theoretische Ausbildung in der Krankenpflegeschule des Klinikums. In Kooperation mit dem Diakonissen-Stiftungskrankenhaus in Speyer wird eine Hebammenschule betrieben. Die Ausbildung von Operationstechnischen Assistenten erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Hetzelstift in Neustadt/Wstr.. Daneben werden weitere Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich erfolgreich angeboten.
Das Klinikum Worms ist Mitglied im Deutschen Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser und führt kontinuierlich gesundheitsfördernde Projekte durch.
Zur Abrundung des medizinischen Leistungsangebotes wird ein Zentrum für Gesundheitsförderung betrieben. Dieses Zentrum trägt der Gesundheitsförderung in Form von Information, Prävention und Rehabilitation Rechnung und bietet in halbjährlichen Programmen mehrere Hundert professionelle Kurse in den Bereichen Ernährung, Entspannung, Bewegung, Sport, Selbsthilfe und Elternschule an. Das Angebot richtet sich an die Bevölkerung des Einzugsgebietes des Klinikums und stellt das Klinikum als Anbieter umfassender Gesundheitsdienstleistungen dar.
