Wir entscheiden gemeinsam mit Ihnen, welche OP-Methode für Sie die beste ist...
Wo immer möglich setzen wir auf minimalinvasive Operationsverfahren...
Wir kümmern uns um Sie - vor, während und nach der OP....

Unsere Leistungen

An der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie werden jährlich rund 3.000 Operationen durchgeführt. Die operative Behandlung unserer Patienten nach modernsten wissenschaftlichen Standards ist dabei aber nur der erste Baustein im ganzheitlichen Behandlungsansatz der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie. Genauso wichtig wie eine möglichst schonende moderne Operation ist die optimale Nachbetreuung unserer Patienten. Das vom Klinikum Worms ins Leben gerufene Beckenbodenzentrum mit Kontinenztraining gehört ebenso dazu, wie ein onkologisches Kompetenzzentrum. Letzteres bietet Patienten mit einer Krebserkrankungen neben der rein medizinischen auch psychologische Unterstützung.

Unsere Leistungen im Überblick:

 

Allgemeinchirurgie

Die Allgemeinchirurgie ist der Bereich, der früher landläufig als Chirurgie bezeichnet wurde.

Die Allgemeinchirurgie beschäftigt sich mit der Therapie von Bauchwandbrüchen (Hernien), der Chirurgie der Weichteile (Abszesse, Tumoren, chirurgische Wundbehandlung, Dekubitus), Krampfadern etc..


Hernien (Bauchwandbrüche)

Die chirurgische Therapie der Bauchwandbrüche umfasst die Versorgung von Leisten-, Schenkel-, Nabel- und Narbenbrüchen. Die Therapie der Bauchwandbrüche hat sich in den letzten Jahren enorm gewandelt. Die klassischen offenen Operationsverfahren wurden durch die Entwicklung moderner Kunststoffnetze, die kaum noch bemerkt werden, erweitert. Diese dienen der Stabilisierung der Bauchwand. Hinzu kommen minimalinvasive Techniken (Schlüssellochoperationen), bei denen die Netze über kleine Zugänge eingebracht werden. Alle Verfahren haben hier ihren Stellenwert, wichtig ist, das jeweils richtige Verfahren individuell auszuwählen.

Schrittmacher- und Defibrillatorimplantation

In Kooperation mit der Inneren Klinik I (Kardiologie, Angiologie) erfolgt die Implantation von Schrittmachern- und Defibrillatoren.

Proktologie (Erkrankungen des Enddarms)

Moderne operative Verfahren bei Analfistel, Analfissur und Hämorrhoidalleiden haben das Spektrum der Proktologie zum Nutzen unserer Patienten erweitert. Aber auch die differenzierte Therapie der Inkontinenz steht im Mittelpunkt unserer klinischen Tätigkeit. Hier können Biofeedback und sakrale Neuromodulation („Beckenbodenschrittmacher“) erfolgversprechend eingesetzt werden.

Wundbehandlung und Weichteilchirurgie

Chronische Wunden stellen einen großen Bereich der Weichteilchirurgie, beispielsweise bei Durchblutungsstörungen oder Diabetes, dar. Auch die chirurgische Therapie von Druckgeschwüren gehört in diesen Bereich. Modernste Wundtherapiekonzepte führen zu immer besseren Erfolgen auch bei chronischen Wunden und werden in unserer Klinik durch eine speziell ausgebildete Wundmanagerin betreut. Operative Verfahren können hier zunächst der Wundreinigung, aber auch der plastischen Deckung dienen. Wir legen großen Wert auf eine enge Kooperation zwischen ärztlichem Team und der für Wundtherapie spezialisierten Pflegekräfte, was von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Behandlung ist. Ferner werden alle Erkrankungen der Weichteile an Hals, Stamm und Extremitäten versorgt.

 

Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie)

Der Begriff „Viscera“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet Eingeweide. Unsere Klinik ist spezialisiert auf die chirurgische Therapie aller Erkrankungen und Tumoren des Bauchraumes (Speiseröhre, Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenwege, Milz) und der endokrinen Drüsen (Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebennieren).

Magen- und Darmerkrankungen

Das Spektrum unserer Klinik umfasst die Behandlung von gut- und bösartigen Tumoren der Speiseröhre und des Magens sowie die Behandlung von Zwerchfellbrüchen mit der Entwicklung von Entzündungen der Speiseröhre. Zusätzlich beinhaltet es Erkrankungen des Dünndarmes sowie entzündliche und bösartige Erkrankungen des Dickdarmes. Die operative Therapie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa) steht ebenso im Fokus wie die operative Therapie der Beckenbodeninsuffizienz mit Entwicklung einer chronischen Verstopfung oder Stuhlinkontinenz. Wo immer möglich und sinnvoll kommen hier moderne minimalinvasive Operationen zum Einsatz.

Onkologie

Unser Schwerpunkt der viszeralchirurgischen Therapie liegt in der Behandlung von Krebserkrankungen (onkologische Chirurgie). Neben den bösartigen Erkrankungen von Magen und Dickdarm steht die Therapie von bösartigen Neubildungen der Bauchspeicheldrüse, der Schilddrüse und maligner Weichteiltumore im Vordergrund. Die Metastasenchirurgie im Rahmen eines onkologischen Gesamtkonzeptes an Leber und Lunge spielt in der onkologischen Therapie und Nachsorge eine entscheidende Rolle. Moderne Therapieverfahren bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen mit Entwicklung eines Bauchfellbefalles, bestehend aus Operation und intraoperativer intraabdomineller Chemotherapie (HIPEC), komplettieren das große Spektrum der onkologischen Therapien der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Throraxchirurgie.

Unsere Patienten werden hierbei in sehr enger Kooperation mit anderen Abteilungen unseres Klinikums individuell behandelt und betreut. Um für unsere Patienten den besten Weg in der Behandlung ihrer Tumorerkrankung auszuwählen ist eine enge Kooperation aller beteiligten Fachdisziplinen in einem Tumorboard von entscheidender Bedeutung. Schon nach Diagnosestellung wird so in einer gemeinsamen Tumorboard-Besprechung mit allen beteiligten Abteilungen (Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie, Psychoonkologie und viele mehr) überlegt, welcher Therapiepfad für den jeweiligen Patienten am besten ist. Über das onkologische Zentrum und das Darmzentrum bestehen darüber hinaus enge Kooperationen mit den niedergelassenen Kollegen/innen.

 

Darmzentrum

Die Behandlung bösartiger Tumore des Dickdarmes nimmt einen besonderen Stellenwert in unserer Klinik ein. Im wöchentlichen interdisziplinären Tumorboard wird in enger Kooperation mit allen Behandlungspartnern die Therapieplanung und Nachbehandlung unserer Patienten besprochen und festgelegt.

Endokrine Chirurgie

Im Vordergrund steht hier die operative Therapie der Schilddrüse, die zum Schutz der Stimmbandnerven unter Neuromonitoring durchgeführt wird. Zum Spektrum gehört aber auch die operative Therapie der Nebenschilddrüsenüberfunktion sowie die chirurgische Therapie bei Nebennierenerkrankungen.

Minimalinvasive Chirurgie (Schlüssellochchirurgie)

Die laparoskopische Chirurgie ist heute bei vielen Erkrankungen Standard. Dies gilt für die Gallenblasenentfernung, entzündliche Erkrankungen des Dickdarmes, Blinddarmentzündungen, Zwerchfellbrüche, aber auch bösartige Erkrankungen des Dickdarmes können laparoskopisch operiert werden. Um das operative Trauma weiter zu minimieren werden immer neue Verfahren entwickelt um die Anzahl der Zugänge zu reduzieren. So kann die Gallenblase mittlerweile über einen einzigen Zugang am Nabel entfernt werden (SILS).

Kinderchirurgie

Die chirurgische Betreuung der Kinder liegt uns sehr am Herzen und erfolgt in enger Kooperation mit der Kinderklinik. Zum Spektrum der Klinik gehört die Versorgung kindlicher Leistenbrüche, aber auch die operative Therapie von Erkrankungen im Früh- und Neugeborenen Alter.

Thoraxchirurgie

In der Thoraxchirurgie werden gutartige und bösartige Erkrankungen der Lungen und der Brustwand behandelt. Hierzu zählen Lungenkrebs, Lungenmetastasen, Brustwandtumoren, Tumoren des Mediastinums, Spontanpneumothorax beim Lungenemphysem, Verletzungen des Brustkorbes, entzündliche Erkrankungen des Brustkorbes (Pleuraempyem, Lungenabszess) sowie Pleuraergüsse. Es kommen auch hier vermehrt minimalinvasive Verfahren (VATS) zum Einsatz.

Roboter-assistierte Chirurgie (OP-Roboter "da Vinci"-System)

Das Spektrum der minimalinvasiven Chirurgie wird durch die roboterassistierte Chirurgie hervorragend ergänzt. Als erste Abteilung in Rheinland Pfalz und als eines von nur wenigen Krankenhäusern in Deutschland wird bei uns die minimalinvasive roboter-assistierte Operationstechnik (OP-Roboter "da Vinci") zur Entfernung gutartiger und bösartiger Erkrankungen des Dickdarmes erfolgreich eingesetzt.

Durch 3 dimensionale Sicht, frei bewegliche filigrane Operationsinstrumente und eine hervorragende optische Vergrößerung des Operationsgebietes, hat diese Technologie die minimalinvasive Chirurgie revolutioniert um Patienten noch schonender und genauer operieren zu können.

Moderne Therapiekonzepte - HIPEC

Was kommt als Patient auf mich zu? – weiterführende Informationen
 

1.Kontakt:

Sollten Sie an einer fortgeschrittenen Tumorerkrankung leiden und die Option dieser Therapie erwägen, wenden Sie sich über das Sekretariat oder per Mail jederzeit gerne an uns. In einem ambulanten Vorstellungstermin können dann zunächst alle Fragen ausführlich besprochen werden.

 

2.Diagnostik:

Um eine suffiziente Planung einer Operation zu ermöglichen ist eine hochauflösende Bildgebung mittels CT, Pet-CT oder auch MRT notwendig. Sollten diese Untersuchungen nicht vorliegen, ist dies kein Problem, da alle bildgebenden Verfahren bei uns durchgeführt werden.

 

3. OP-Vorbereitung:

Da es sich wie oben beschrieben meist um große Operationen handelt, werden sie vor dem Eingriff zunächst von Internisten und Anästhesisten auf Herz und Nieren untersucht, um für die Operation einen möglichst guten Ausgangspunkt zu haben.

 

4. OP-Ausdehnung:

Die Festlegung der Größe des Eingriffes ist vor der Operation oft schwierig, da selbst kleinste Tumorreste, die mit bildgebenden Verfahren nicht gesehen werden können, ebenfalls entfernt werden müssen. Die Bildgebung ist daher nur eine Hilfestellung für die Therapieentscheidung.

 

5. HIPEC:

Die Form der HIPEC bzgl. Chemotherapeutikum und Behandlungsdauer richtet sich nach dem jeweils zu behandelnden Tumor und kann zwischen 30 und 60 min variieren.

 

6. Postoperativer Verlauf:

Im Anschluss an die lange und große Operation werden Sie in aller Regel auf der Intensivstation nachbehandelt. Der Aufenthalt auf der Intensivstation dauert in aller Regel zwischen 2 und 3 Tagen. Anschließend werden Sie wieder auf die Normalstation verlegt, um sich dort zu erholen. Der gesamte Aufenthalt dauert meist zwischen 2 und 3 Wochen.

 

7. Behandlung nach der Entlassung:

Je nach Befund und Tumor wird im Anschluss an den stationären Aufenthalt die weitere Therapie in enger Kooperation mit Ihrem Onkologen und mit Ihnen besprochen.

 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns:

Sekretariat Allgemeinchirurgie:

Tel.: 06241 501-3102

E-Mail: chirurgie1@klinikum-worms.de