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07.12.2016 Lebensretter werden: Klinikum Worms lädt zu kostenfreien Aktionstagen rund um Wi

Aktionstage unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Animation“ - 12. und 13. Dezember 2016, 13:00 -18:30 Uhr im Konferenzsaal EG

Worms, 07. Dezember 2016 – Das Klinikum Worms lädt am 12. und 13. Dezember 2016 jeweils von 13:00 Uhr bis 18:30 Uhr im Konferenzsaal EG zu Aktionstagen unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Animationen“ ein. Interessierte erwartet im Halbstundenrhythmus ein spannender Vortrag rund um Reanimationsmaßnahmen mit einer anschließenden professionellen Kurz-Schulung. Zu dem Reanimationstraining für Jung und Alt sind auch Familien herzlich eingeladen.

Lebensrettende Erste Hilfe Maßnahmen sollten nicht erst ins Bewusstsein rücken oder zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist oder war. Da der letzte Erste Hilfe Kurs in der Regel schon länger zurück liegt, ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen und für den Notfall gewappnet zu sein. „Jeder kann in die Situation geraten, Ersthelfer zu sein. Denn: Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen“, betont Privatdozent Dr. Egbert Hüttemann, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Klinikum Worms. „Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Doch die Helferquote beim Herzstillstand im internationalen Vergleich ist alarmierend gering. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Man kann nichts falsch machen. Jeder kann es.“

Die Mund-zu-Mund-Beatmung, vor der sich viele ekeln, ist bei der Wiederbelebung zweitrangig: Mit einer Herz-Druck-Massage werden Gehirn und Organe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ausreichend mit Sauerstoff versorgt. „Durch regelmäßig stattfindende Reanimationsschulungen möchten wir dazu beitragen, die Wiederbelebungsquote in Deutschland weiter zu erhöhen“, so der Chefarzt weiter.

Die lebensrettende Devise lautet „Prüfen. Rufen. Drücken!“: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. „Mit der Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer könnten in Deutschland jährlich ca. 5.000 Menschenleben gerettet werden“, sagt der Arzt. So werden Hemmschwellen in der Bevölkerung vor der Ersten Hilfe abgebaut und die Wiederbelebungsrate in Deutschland gesteigert. „Denn Reanimation ist einfach – Jeder kann ein Leben retten!“, fasst Privatdozent Dr. Egbert Hüttemann zusammen.

Wann und wo:

Am 12. und 13. Dezember 2016, 13:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Konferenzsaal EG, Klinikum Worms

Der Eintritt ist frei.

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