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03.01.2017 Medizin im Dialog: Brauche ich ein neues Gelenk?

Fachvortragsreihe für Patienten am Standort Hochstift
Dr. Eckhard Hasch informiert am 11. Januar 2017 über Gelenkersatz bei Arthrose

Worms, 03. Januar 2017 – Immer wieder hören Patienten mit Schmerzen im Bewegungsapparat die Erklärung: „Sie haben Verschleiß (Fachbegriff Arthrose), Sie brauchen ein neues Gelenk.“ Doch ist eine Operation tatsächlich auch immer erforderlich? Dieser und weiteren Fragen rund um das Thema „Arthrose und Gelenkersatz“ geht Dr. Eckhard Hasch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, am 11. Januar 2017 um 18:00 Uhr im Rahmen der nächsten „Medizin im Dialog“-Veranstaltung am Standort Hochstift des Klinikums nach.

Die Entscheidung zu einer anstehenden Gelenkersatzoperation ist für viele Patienten nicht einfach und die Argumente für und gegen eine Operation sind vielfältig. Zum einen muss sicher häufig hinterfragt werden, ob die festgestellte Verschleißerkrankung tatsächlich Ursache für die geklagten Schmerzen ist. Dabei kommt die Abwägung sonstiger Schmerzursachen oftmals zu kurz. Nicht selten lassen sich Verschleißzeichen auf Röntgenbildern zwar darstellen, die Beschwerden der Patienten haben jedoch ganz andere Ursachen. Die leichtfertige Entscheidung zu einer Operation ist dann der falsche Behandlungsweg. Zu zweitem ist mit dem Patienten dann, wenn tatsächlich der Gelenkverschleiß für die Beschwerden verantwortlich ist, zu erörtern wann der richtige Zeitpunkt für eine Operation gekommen ist. Dies muss bei einem 40-jährigen anders beurteilt werden als bei einem 70-jährigen Patienten.

Einige Anmerkungen zur Frage ob eine Operation erforderlich ist und wenn ja, welche Überlegungen der betroffene Patient auf seinem Entscheidungsweg zu einer Operation bedenken sollte sind Gegenstand des Vortrages von Dr. Eckhard Hasch. Im Anschluss steht Dr. Eckhard Hasch für Fragen zur Verfügung.

 

Über uns:

Das Klinikum Worms ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 696 Betten, verteilt auf 12 Hauptfachabteilungen und Fachbereiche sowie zwei Belegabteilungen. Aktuell kümmern sich über 1.800 Mitarbeiter um jährlich rund 32.000 stationär und über 40.000 ambulant behandelte Patienten. Das Klinikum Worms gehört damit zu den fünf größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz.

Als Schwerpunktversorgung sind im Rahmen des Krankenhauszielplanes die Geburtshilfe, die Unfallchirurgie, die Kardiologie mit Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) und die Gastroenterologie ausgewiesen. Darüber hinaus ist das Klinikum Worms als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1 für extrem untergewichtige Neu- und Frühgeborene) sowie Diabetologisches Zentrum ausgewiesen. Zusätzlich sind wir als Onkologisches Zentrum, Brust-, Darm- und Prostatazentrum sowie Traumazentrum zertifiziert. Im April 2015 erfolgte die Übernahme des Evangelischen Hochstift Worms und damit einhergehend die Etablierung einer eigenen Hauptfachabteilung für Geriatrie (Altersmedizin) mit 30 Betten.

Ebenfalls zum Klinikum Worms gehören ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und ein Ambulantes Operationszentrum mit drei voll ausgestatteten modernen Operationssälen. Hinzu kommt die ans Klinikum angeschlossene Strahlentherapie-Praxis, die von niedergelassenen Ärzten betrieben wird. Die Ärztliche Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Ärzte für Worms befindet sich ebenfalls im Klinikum Worms.

www.klinikum-worms.de

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