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11.04.2017 Medizin im Dialog: Experten für den Gelenkersatz

Prof. Dr. Jochen Blum informiert am 20. April 2017 um 18:00 Uhr zum Thema „Arthroseschmerz des Kniegelenkes und die Möglichkeiten des Gelenkersatzes“

Worms, 11. April 2017 – Der moderne Gelenkersatz (Endoprothetik) gehört zweifellos zu den großen Errungenschaften der modernen Medizin. Prof. Dr. Jochen Blum, Chefarzt und medizinischer Leiter des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Klinikum Worms, ist Experte für Gelenkersatz und berichtet im Rahmen der nächsten „Medizin im Dialog“-Veranstaltung am 20. April 2017 um 18:00 Uhr rund um das Thema „Arthroseschmerz des Kniegelenkes und die Möglichkeiten des Gelenkersatzes“.

Die Ursachen, warum ein Patient ein neues Kniegelenk benötigt, sind vielfältig: Neben Gelenkarthrose kann ein neues Kniegelenk auch aufgrund angeborener Fehlstellungen, Überlastungen und Entzündungen oder nach einem Unfall erforderlich werden. In seinem Expertenvortrag geht Prof. Dr. Jochen Blum auf die Fragen ein, wann ein Gelenkersatz am Knie überhaupt notwendig ist, welche modernen, schonenden Operationsverfahren existieren und welche Vorreiterrolle das Wormser Klinikum auf dem Gebiet der Endoprothetik einnimmt.

Prof. Dr. Jochen Blum entspringt der traditionellen Schule des Gelenkersatzes von Prof. Dr. Schweikert am Universitätsklinikum Mainz. Prof. Dr. Schweikert hatte als damaliger Lehrstuhlinhaber für Unfallchirurgie das in den sechziger Jahren völlig neue Konzept des operativen Gelenkersatzes von Prof. Lord John Charnley aus England nach Mainz „importiert“. Zu einer Zeit, in der in vielen deutschen orthopädischen Kliniken die Gelenkarthrose mit entsprechend langen Leidenswegen betroffener Patienten noch rein konservativ behandelt wurde. Schweikerts Nachfolger Prof. Dr. Ritter, der klinische Lehrer von Prof. Dr. Blum, hatte dann als kreativer Kopf den Gelenkersatz weiterentwickelt. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist diese Entwicklung allerdings noch deutlich verbessert worden, so dass in Worms allerneueste Konzepte des Gelenkersatzes bereitgehalten werden. Als eine der ersten Kliniken wurde in Worms bereits die Computernavigation für eine individuellere Prothesenoperation, wie auch der Einsatz sogenannter „Gender-Prothesen“, die der weiblichen Anatomie gerechter wurden, eingesetzt.

 

Über uns:

Das Klinikum Worms ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 696 Betten, verteilt auf 12 Hauptfachabteilungen und Fachbereiche sowie zwei Belegabteilungen. Aktuell kümmern sich über 1.800 Mitarbeiter um jährlich rund 32.000 stationär und über 40.000 ambulant behandelte Patienten. Das Klinikum Worms gehört damit zu den fünf größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz.

Als Schwerpunktversorgung sind im Rahmen des Krankenhauszielplanes die Geburtshilfe, die Unfallchirurgie, die Kardiologie mit Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) und die Gastroenterologie ausgewiesen. Darüber hinaus ist das Klinikum Worms als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1 für extrem untergewichtige Neu- und Frühgeborene) sowie Diabetologisches Zentrum ausgewiesen. Zusätzlich sind wir als Onkologisches Zentrum, Brust-, Darm- und Prostatazentrum sowie Traumazentrum zertifiziert. Im April 2015 erfolgte die Übernahme des Evangelischen Hochstift Worms und damit einhergehend die Etablierung einer eigenen Hauptfachabteilung für Geriatrie (Altersmedizin) mit 30 Betten.

Ebenfalls zum Klinikum Worms gehören ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und ein Ambulantes Operationszentrum mit drei voll ausgestatteten modernen Operationssälen. Hinzu kommt die ans Klinikum angeschlossene Strahlentherapie-Praxis, die von niedergelassenen Ärzten betrieben wird. Die Ärztliche Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Ärzte für Worms befindet sich ebenfalls im Klinikum Worms.

www.klinikum-worms.de

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