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15.07.2016 Aktuelle Informationen zum Mutter-Kind-Zentrum

Fertigstellung des Mutter-Kind-Zentrums verzögert sich voraussichtlich um sechs bis sieben Monate

Worms, 15. Juli 2016 – Der eigentlich für Ende Juni/Anfang Juli 2016 geplante Teilbezug des neuen Mutter-Kind-Zentrums des Klinikum Worms verschiebt sich baubedingt um voraussichtlich sechs bis sieben Monate.

Grund für den Bauverzug sind Sanierungsarbeiten in Zusammenhang mit dem Wasserschaden im 1. Untergeschoss des Neubaus, der im Rahmen der finalen Innenausbauten aufgetreten war. Zur genauen Feststellung des Schadensumfangs und der notwendigen Behebungsmaßnahmen wurde ein externes Gutachten in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse nun vorliegen.

„Zur Behebung des Bauschadens ist leider eine vollständige Sanierung des 1. Untergeschosses notwendig, was eine Bauverzögerung von voraussichtlich sechs bis sieben Monaten nach sich zieht“, erklärt Klinikum Geschäftsführer Bernhard Büttner. „Bestimmte verbaute Materialien – wie beispielsweise die Mineralfasern unter dem Estrich – können leider nicht von außen getrocknet und müssen entsprechend entfernt werden. Auch die Metallständer innerhalb der Trockenbauwände – die im gesamten 1. Untergeschoss verbaut sind – müssen ausgetauscht werden, was zwangsläufig eine vollständige Entkernung des 1. Untergeschosses nach sich zieht. Das ist aufgrund der Tatsache, dass die Räumlichkeiten bereits bezugsfertig gewesen sind natürlich sehr ärgerlich und bedauernswert. Auf der anderen Seite hatten wir aber auch Glück im Unglück, da der Bauschaden vor dem geplanten Teilbezug unseres Neubaus aufgetreten ist und unser Klinikbetrieb ungestört weiter gehen kann“, so Bernhard Büttner weiter.

Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen sind bereits in vollem Gange und werden nach aktuellem Zeitplan in den nächsten sechs bis sieben Monaten abgeschlossen sein. Nach Beendigung der Behebungsmaßnahmen gehen die Baumaßnahmen am Mutter-Kind-Zentrum dann nach heutigem Stand wie planmäßig vorgesehen voran.

„Wie hoch der exakte monetäre Schaden ist, können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ganz genau sagen“, ergänzt Oberbürgermeister Michael Kissel in seiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums. „Neben dem reinen Bauschaden entstehen ja noch weitere Folgekosten, da wir den Standort Hochstift aller Wahrscheinlichkeit nach nicht wie geplant Anfang 2018 auf die Herrnsheimer Höhe verlagern können. Ersten Hochrechnungen zufolge gehen wir aber schon jetzt von einem Gesamtschaden im siebenstelligen Bereich aus.“

Ursprünglich war vorgesehen, die bereits fertig gestellten Etagen des neuen Mutter-Kind-Zentrums Ende Juni 2016 interimsweise durch die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zu beziehen. Unmittelbar danach waren die Kernsanierungsarbeiten am bestehenden Gebäude der Kinderklinik angesetzt. Der finale Bezug des Mutter-Kind-Zentrums durch Frauenklinik, Kinderklinik und Klinik für Geriatrie war für Anfang 2018 vorgesehen.

 

Über uns:

Das Klinikum Worms ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 696 Betten, verteilt auf 12 Hauptfachabteilungen und Fachbereiche sowie zwei Belegabteilungen. Aktuell kümmern sich über 1.800 Mitarbeiter um jährlich rund 32.000 stationär und über 40.000 ambulant behandelte Patienten. Das Klinikum Worms gehört damit zu den fünf größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz.

Als Schwerpunktversorgung sind im Rahmen des Krankenhauszielplanes die Geburtshilfe, die Unfallchirurgie, die Kardiologie mit Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) und die Gastroenterologie ausgewiesen. Darüber hinaus ist das Klinikum Worms als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1 für extrem untergewichtige Neu- und Frühgeborene) sowie Diabetologisches Zentrum ausgewiesen. Zusätzlich sind wir als Onkologisches Zentrum, Brust-, Darm- und Prostatazentrum, Gynäkologisches Krebszentrum sowie Traumazentrum zertifiziert. Im April 2015 erfolgte die Übernahme des Evangelischen Hochstift Worms und damit einhergehend die Etablierung einer eigenen Hauptfachabteilung für Geriatrie (Altersmedizin) mit 30 Betten.

Ebenfalls zum Klinikum Worms gehören ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und ein Ambulantes Operationszentrum mit drei voll ausgestatteten modernen Operationssälen. Hinzu kommt die ans Klinikum angeschlossene Strahlentherapie-Praxis, die von niedergelassenen Ärzten betrieben wird. Die Ärztliche Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Ärzte für Worms befindet sich ebenfalls im Klinikum Worms.

www.klinikum-worms.de

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