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23.06.2016 Stiftung für Forschung in Alterstraumatologie mit Wormser Beteiligung

Prof. Dr. Jochen Blum Beiratsmitglied der neuen „Mainzer Trauma-Stiftung“

Worms, 24. Juni 2016 – Prof. Dr. Jochen Blum, Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Klinikum Worms, ist als medizinischer Experte in den wissenschaftlichen Beirat der „Mainzer Trauma-Stiftung“ berufen worden. Die unter dem Dach der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung neu gegründete Treuhandstiftung fördert die medizinische Forschung auf dem Gebiet der Alterstraumatologie.

„Die heutige Lebenserwartung in West-Europa ist in beeindruckender Weise gestiegen. Menschen in Deutschland werden älter, aber nicht unbedingt in allen Facetten deswegen unbeschwert älter“, berichtet Prof. Dr. Jochen Blum. „Die Schattenseiten können auch verlängerte und häufigere Krankheitsphasen für ältere Mitbürger bedeuten. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Kombination von geringer werdender Knochenqualität und gehäuften Stürzen aufgrund von verminderter Kontrollfähigkeit im Alter. Die Stiftung soll weitere Forschung auf dem Gebiet der Alterstraumatologie ermöglichen, um diese Zusammenhänge einerseits besser zu verstehen und andererseits aber auch neue Lösungs- und Behandlungsansätze zu bieten und zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen die Knochenbrüche im höheren Alter, vor allem auch am Becken und Hüfte. Hier erzwingt die altersbedingt deutlich gestiegene Knochenbruchhäufigkeit ein großes wissenschaftliches und klinisches Engagement, dem die Stiftung logistische und finanzielle Unterstützung anbieten wird“, so der Chefarzt weiter.

Unter der Leitung des Mainzer Professors für Unfallchirurgie, Prof. Dr. Dr. Pol M. Rommens, können aktuelle Forschungsprojekte gefördert und begleitet werden. Dies geschieht unter Wormser Beteiligung. Der Chefarzt und Leiter des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie des Klinikum Worms, Prof. Dr. Jochen Blum wurde in den Beirat der Stiftung berufen. Zusammen mit dem Mainzer Professor für Orthopädie, Prof. Dr. Philipp Drees sind sie zu dritt für die inhaltliche und qualitative Bewertung von Forschungsanträgen an die Stiftung zuständig.

Die Stiftung profitiert hierbei vor allem von der altersmedizinischen (geriatrischen) und gerontotraumatologischen (unfallbezogene Geriatrie) Erfahrung und Kompetenz des Wormser Klinikums. Insbesondere die sehr enge Zusammenarbeit zwischen der Klinik für Geriatrie unter Leitung von Dr. Ulrike Buchwald und dem Zentrum für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie schafft bestmögliche Voraussetzungen, um den besonderen Anforderungen der angepassten medizinischen Bedürfnisse älterer Menschen mit Knochenbrüchen optimal gerecht zu werden.

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