Aktuelle Pressemitteilungen...
Aktuelle Pressemitteilungen...

28.10.2016 Klinikum Worms: Was tun, wenn das Herz unter Stress gerät?

Kostenfreies Herzseminar für Patienten, Angehörige und Interessierte im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung
Mittwoch, 02. November 2016, 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr im Klinikum Worms (Personalcafeteria, 1. UG)

Worms, 28. Oktober 2016 – Ein hoher Stressfaktor geht in der Regel mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher. Warum dies so ist und welche mittlerweile sehr guten Behandlungsmöglichkeiten es gibt, wenn das Herz unter Stress gerät, erklären die Herzspezialisten des Klinikums im kommenden Herzseminar zum Thema „Herz unter Stress“ am 2. November 2016 um 18:00 Uhr (Personalcafeteria/1.UG). Patienten, Angehörige und Interessierte können sich auf dieser kostenfreien Veranstaltung, die im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung stattfindet, umfangreich informieren und in einer anschließenden Diskussion das Gespräch mit den Referenten suchen.

Dr. Hans-Jürgen Rudolf, niedergelassener Kardiologie in Worms, geht zunächst der Frage nach, ob und unter welchen Umständen Stress auch ein klassischer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Die klassischen Risikofaktoren wie hoher Blutdruck, Zuckerkrankheit, hohes Cholesterin und das Rauchen stehen immer im Vordergrund bei der Behandlung von Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen. Aber auch Fettleibigkeit und Bewegungsmangel sind wichtige Einflussfaktoren auf die Entstehung und das Fortschreiten von Durchblutungsstörungen. Wie der Stress in diesem Zusammenhang einzuordnen ist und welche Einflussmöglichkeit hier bestehen wird Dr. Rudolf in seinem Vortrag aufzeigen.

Im Anschluss klärt Prof. Dr. Jens Jung, Chefarzt der Medizinischen Klinik I Kardiologie und Angiologie am Klinikum Worms, über die Zusammenhänge zwischen Herz und Psyche auf. Eine ausgeprägte Stresssituation kann zu potentiell lebensgefährlichen akuten Herzerkrankungen führen. Aber auch psychische Erkrankungen wie die Depression an sich können sich ungünstig auf den Verlauf von Herzerkrankungen auswirken. Umgekehrt können bestehende Herzerkrankungen auch zu psychischen Störungen führen.

„In den vergangenen Jahren hat Stress im Sinne von psychosozialen Belastungen als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich zugenommen“, so Prof. Dr. Jens Jung. „Extreme Belastungen am Arbeitsplatz, Krisen in Beruf oder Familie, aber auch Stressfaktoren wie beispielsweise Lärm können sich negativ auf unser Herz auswirken. Uns ist es deshalb wichtig über die entsprechenden Warnsignale aufzuklären, um stressbedingte Herz-Kreislauf-Krankheiten bestenfalls gar nicht erst entstehen zu lassen bzw. frühestmöglich zu behandeln“, so der Herzexperte weiter.

Im Anschluss an die Vorträge steht genügend Zeit zur Verfügung, um Fragen an die beiden Referenten zu stellen.

Auch in diesem Jahr wird viel interessantes Informationsmaterial speziell zu diesen Themen am Infostand der Deutschen Herzstiftung bereit liegen.

 

 

Über uns:

Das Klinikum Worms ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 696 Betten, verteilt auf 12 Hauptfachabteilungen und Fachbereiche sowie zwei Belegabteilungen. Aktuell kümmern sich über 1.800 Mitarbeiter um jährlich rund 32.000 stationär und über 40.000 ambulant behandelte Patienten. Das Klinikum Worms gehört damit zu den fünf größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz.

Als Schwerpunktversorgung sind im Rahmen des Krankenhauszielplanes die Geburtshilfe, die Unfallchirurgie, die Kardiologie mit Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) und die Gastroenterologie ausgewiesen. Darüber hinaus ist das Klinikum Worms als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1 für extrem untergewichtige Neu- und Frühgeborene) sowie Diabetologisches Zentrum ausgewiesen. Zusätzlich sind wir als Onkologisches Zentrum, Brust-, Darm- und Prostatazentrum sowie Traumazentrum zertifiziert. Im April 2015 erfolgte die Übernahme des Evangelischen Hochstift Worms und damit einhergehend die Etablierung einer eigenen Hauptfachabteilung für Geriatrie (Altersmedizin) mit 30 Betten.

Ebenfalls zum Klinikum Worms gehören ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und ein Ambulantes Operationszentrum mit drei voll ausgestatteten modernen Operationssälen. Hinzu kommt die ans Klinikum angeschlossene Strahlentherapie-Praxis, die von niedergelassenen Ärzten betrieben wird. Die Ärztliche Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Ärzte für Worms befindet sich ebenfalls im Klinikum Worms.

www.klinikum-worms.de

 

zurück