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17.10.2017 Es läuft gut für Feliciano

Kleiner Feliciano kehrt gesundet in seine Heimat nach Angola zurück

Worms, 17. Oktober 2017 – Im Sommer wurde vom Schicksal des kleinen Felicianos berichtet – des 4-jährigen Jungen aus Angola, der lebensbedrohlich verletzt wurde und durch den Angriff eines (so erzählt er) wilden Tieres einen komplexen Bruch seines linken Oberschenkels – aber noch tragischer – eine daraus resultierende chronische Knocheneiterung erlitt.

Da diese Verletzung und ihre Folgen in Angola nicht behandelbar waren, wurde der Junge von einer karitativen Organisation, dem Friedensdorf, für einen Transport nach Deutschland und die kostenfreie Behandlung in einer spezialisierten Klinik ausgewählt. So kam Feliciano in bedauernswertem Zustand und gehunfähig ins Klinikum Worms, wo er von Prof. Dr. Jochen Blum, dem Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie mehrfach operiert wurde.

Manche Leser stellen sich die Frage, wie ist es Feliciano inzwischen weiter ergangen, wie stehen seine Chance nicht nur zu überleben, sondern auch wieder gehen zu können und als geheilt wieder in seine Heimatland zu seiner Familie zurück zu kehren?

Nun – die neuesten Nachrichten sind mehr als erfreulich! Alle ärztlichen und pflegerischen Mühen haben die Eiterherde verschwinden lassen, wodurch der marode Knochen wieder biologisch aktiv werden und heilen konnte. Im Friedensdorf in Oberhausen wurde der Junge zusammen mit anderen Kindern aus Angola betreut und krankengymnastisch mobilisiert. Bei der jetzigen Vorstellung im Klinikum Worms im Oktober konnte sich Prof. Dr. Blum überzeugen, dass der Junge keinerlei Schmerzen mehr hat, die Wunden gut geheilt sind und Feliciano sogar mehr als locker mit überschlagenen Beinen auf seinem Rollstuhl sitzt.

Dies war der Startschuss, jetzt auch ohne Rollstuhl und ohne Krücken vollbelastet laufen zu dürfen. Im November findet dann der Heimatflug für die Kinder nach Angola statt – darauf freuen sich natürlich nicht nur Feliciano und seine Freundinnen und Freunde, sondern sicherlich genauso die Eltern, die nun ein halbes Jahr ihre Sprösslinge nicht gesehen oder gesprochen haben. Ihr Vertrauen auf Heilung hat sich auch bei Feliciano bestätigt.

 

Über uns:

Das Klinikum Worms ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 696 Betten, verteilt auf 12 Hauptfachabteilungen und Fachbereiche sowie zwei Belegabteilungen. Aktuell kümmern sich über 1.800 Mitarbeiter um jährlich rund 32.000 stationär und über 40.000 ambulant behandelte Patienten. Das Klinikum Worms gehört damit zu den fünf größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz.

Als Schwerpunktversorgung sind im Rahmen des Krankenhauszielplanes die Geburtshilfe, die Unfallchirurgie, die Kardiologie und die Gastroenterologie ausgewiesen. Darüber hinaus ist das Klinikum Worms als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1 für extrem untergewichtige Neu- und Frühgeborene) sowie Diabetologisches Zentrum ausgewiesen. Zusätzlich sind wir als Onkologisches Zentrum, Brust-, Darm- und Prostatazentrum, Gynäkologisches Krebszentrum sowie Traumazentrum zertifiziert. Im April 2015 erfolgte die Übernahme des Evangelischen Hochstift Worms und damit einhergehend die Etablierung einer eigenen Hauptfachabteilung für Geriatrie (Altersmedizin) mit 30 Betten.

Ebenfalls zum Klinikum Worms gehören ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und ein Ambulantes Operationszentrum mit drei voll ausgestatteten modernen Operationssälen. Hinzu kommt die ans Klinikum angeschlossene Strahlentherapie-Praxis, die von niedergelassenen Ärzten betrieben wird. Die Ärztliche Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Ärzte für Worms befindet sich ebenfalls im Klinikum Worms.

www.klinikum-worms.de

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