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21.06.2017 Medizin im Dialog: Hüftgelenkarthrose – Ende der Aktivität?

Fachvortrag für betroffene Patientinnen und Patienten und Interessierte am Standort Hochstift
Leitender Oberarzt Dr. Philip Höhle informiert am 4. Juli 2017 um 18:00 Uhr über Ursachen und moderne Behandlungsmöglichkeiten von Hüftgelenkarthrose

Worms, 21. Juni 2017 – Bedeutet Hüftgelenkarthrose das Ende der Aktivität? Diese Frage beschäftigt viele Patientinnen und Patienten, wenn sie mit dieser Diagnose konfrontiert werden. Dr. Philip Höhle, Leitender Oberarzt am Zentrum für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie des Klinikums Worms, berichtet im Rahmen der nächsten „Medizin im Dialog“-Veranstaltung am 4. Juli 2017 um 18:00 Uhr am Standort Hochstift des Klinikums über Ursachen der Hüftgelenkarthrose und ihre sinnvollen Behandlungsmöglichkeiten im Jahr 2017.

„Nach Ausschöpfung der konservativen sowie gelenkerhaltenden operativen Behandlungsmaßnahmen bieten heutzutage hochwertige, zum Patienten passende Prothesenmodelle und standardisierte, minimalinvasive Implantationstechniken optimale Möglichkeiten zur Wiederherstellung der Funktion und Aktivität,“ erklärt der erfahrene Operateur. „Die erhältlichen Prothesen ermöglichen die exakte Wiederherstellung einer anatomisch korrekten Hüftgelenkanatomie und tragen dabei dem individuellen Alter, der Knochenqualität und dem Funktionsanspruch Rechnung“, so Dr. Höhle weiter.

Im Zentrum für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie (ZUOH) des Klinikums Worms werden etablierte, moderne Behandlungskonzepte umgesetzt und die Patientinnen und Patienten sorgfältig auf den bevorstehenden Eingriff vorbereitet. Die Auswahl eines geeigneten Implantates sowie die Planung der optimalen Implantation mithilfe einer digitalen Planungssoftware an standardisierten Röntgenbildern haben einen ebenso hohen Stellenwert, wie die bestmögliche Operationsumsetzung durch ein erfahrenes Operationsteam.

„Der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes gehört inzwischen zu den orthopädischen Standardeingriffen in Deutschland. Dennoch wird auf dem Gebiet der Operationstechniken weiter intensiv geforscht, damit Patienten durch weichteilschonendere Verfahren deutlich rascher und schmerzärmer ihre Bewegungsfunktionen wiedererlangen können“, so Dr. Höhle weiter. „Am Klinikum Worms werden schon lange operative Zugangswege zum betroffenen Hüftgelenk weichteilschonend verwendet, die Muskellücken nutzen, anstelle Muskeln zu durchtrennen. Zusätzlich hierzu kommt in zahlreichen Fällen nun auch eine innovative, so genannte minimalinvasive ventrale Technik zum Einsatz, die – bei richtig ausgewählten Patientinnen und Patienten – weitere Vorteile bieten kann.“

Auch der Nachbehandlung wird ein sehr hoher Stellenwert beigemessen. Während des stationären Aufenthaltes kümmern sich klinikeigene Physiotherapeuten um eine optimale Behandlung und Mobilisation, bis der Patient dann – durch Fachkräfte des Klinikums in die Wege geleitet – nahtlos nach der stationären Behandlung in die Anschlussheilbehandlung entlassen wird. Auch die weitere Nachbehandlung kann auf Wunsch in der im Klinikum befindlichen Orthopädischen Praxis (MVZ) vorgenommen werden.

Dr. Philip Höhle gehört seit über sieben Jahren zum Team des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie unter Leitung von Prof. Dr. Jochen Blum. Er verfügt über umfangreiche operative Erfahrung auf dem Gebiet der Hüftendoprothetik, hat in diesem Bereich wissenschaftlich geforscht, Doktoranden erfolgreich betreut und seine Ergebnisse zur Planung von Hüftprothesen und intraoperativen Umsetzungsgenauigkeit international veröffentlicht.

Nach dem Vortrag wird ausdrücklich der Dialog mit den anwesenden Besucherinnen und Besuchern gewünscht, um Fragen zum Thema Hüftarthrose und ihrer Behandlung zu beantworten und mögliche Ängste vor einer notwendigen Prothesenimplantation ausräumen zu können.

 

Über uns:

Das Klinikum Worms ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 696 Betten, verteilt auf 12 Hauptfachabteilungen und Fachbereiche sowie zwei Belegabteilungen. Aktuell kümmern sich über 1.800 Mitarbeiter um jährlich rund 32.000 stationär und über 40.000 ambulant behandelte Patienten. Das Klinikum Worms gehört damit zu den fünf größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz.

Als Schwerpunktversorgung sind im Rahmen des Krankenhauszielplanes die Geburtshilfe, die Unfallchirurgie, die Kardiologie mit Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) und die Gastroenterologie ausgewiesen. Darüber hinaus ist das Klinikum Worms als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1 für extrem untergewichtige Neu- und Frühgeborene) sowie Diabetologisches Zentrum ausgewiesen. Zusätzlich sind wir als Onkologisches Zentrum, Brust-, Darm- und Prostatazentrum sowie Traumazentrum zertifiziert. Im April 2015 erfolgte die Übernahme des Evangelischen Hochstift Worms und damit einhergehend die Etablierung einer eigenen Hauptfachabteilung für Geriatrie (Altersmedizin) mit 30 Betten.

Ebenfalls zum Klinikum Worms gehören ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und ein Ambulantes Operationszentrum mit drei voll ausgestatteten modernen Operationssälen. Hinzu kommt die ans Klinikum angeschlossene Strahlentherapie-Praxis, die von niedergelassenen Ärzten betrieben wird. Die Ärztliche Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Ärzte für Worms befindet sich ebenfalls im Klinikum Worms.

www.klinikum-worms.de

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