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08.03.2016 Arthroseschmerz des Kniegelenkes und die Möglichkeiten des Gelenkersatzes

Kostenfreier Fachvortrag für betroffene Patienten am 15. März 2016, 18:00 Uhr im Bürgerhaus Bürstadt (Rathausstraße 2)
Chefarzt Prof. Dr. Jochen Blum informiert zum hochmodernen Gelenkersatz am Klinikum Worms

Worms, 08. März 2016 – Die Ärzte des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie des Klinikum Worms sind Experten in Sachen Knie-, Schulter- und Hüftgelenkersatz.

Um betroffene Patienten rund um das Thema Gelenkersatz (Endoprothetik) am Knie aufzuklären und mögliche Ängste zu nehmen, informiert Prof. Dr. Jochen Blum, Chefarzt und klinischer Leiter des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie, am 15. März 2016 um 18:00 Uhr im Bürgerhaus in Bürstadt über die Möglichkeiten des modernen Kniegelenkersatzes. Im Anschluss an den kostenfreien Vortrag steht der hocherfahrene Chefarzt für individuelle Fragen zur Verfügung.

Prof. Dr. Blum entspringt der traditionellen Schule des Gelenkersatzes von Prof. Dr. Schweikert am Universitätsklinikum Mainz. Prof. Dr. Schweikert hatte als damaliger Lehrstuhlinhaber für Unfallchirurgie das in den sechziger Jahren völlig neue Konzept des operativen Gelenkersatzes von Prof. Lord John Charnley aus England nach Mainz „importiert“. Zu einer Zeit, in der in vielen deutschen orthopädischen Kliniken die Gelenkarthrose mit entsprechend langen Leidenswegen betroffener Patienten noch rein konservativ behandelt wurde. Schweikerts Nachfolger Prof. Dr. Ritter, der klinische Lehrer von Prof. Dr. Blum, hatte dann als kreativer Kopf den Gelenkersatz weiterentwickelt. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist diese Entwicklung allerdings dann noch deutlich verbessert worden, so dass in Worms allerneueste Konzepte des Gelenkersatzes bereitgehalten werden. Als eine der ersten Kliniken wurde in Worms bereits die Computernavigation für eine individuellere Prothesenoperation, wie auch der Einsatz sogenannter „Gender-Prothesen“, die der weiblichen Anatomie gerechter wurden, eingesetzt.

 

Neues Kniegelenk – weniger Herzprobleme

Die Ursachen, warum ein Patient ein neues Knie- oder Hüftgelenk benötigt, sind vielfältig: Bei älteren Patienten werden Hüftprothesen oft nach frischen Verletzungen, wie beispielsweise Stürzen, eingesetzt. Ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk kann aber auch aufgrund einer Gelenkarthrose nach einem Unfall oder aufgrund einer degenerativen Erkrankung erforderlich werden.

„Beim künstlichen Gelenkersatz an Knie- und Hüfte setzen wir auf modernste, sehr schonende Verfahren, die insbesondere bei älteren Patienten eine schnelle und volle Belastbarkeit erlauben", erklärt Prof. Dr. Jochen Blum. Diese neu gewonnene Mobilität macht sich einer neuen großen wissenschaftlichen Studie aus dem Jahr 2015 zufolge übrigens auch am Herzen bemerkbar: Untersucht wurden 22.000 Patienten über 40 Jahre, die an Kniearthrose litten. Hiervon war eine Gruppe operiert, die andere konventionell behandelt worden. Die Forscher haben herausgefunden, dass sich das Risiko von Herzproblemen bei den Patienten, die ihr verschlissenes Gelenk durch ein künstliches hatten ersetzen lassen, um 44 Prozent verringerte. „Diese Ergebnisse sind absolut nachvollziehbar. Schließlich ist ein aktiver Lebensstil – den das neue künstliche Gelenk ermöglicht – eine wichtige Vorsorgemaßnahme um Herz und Kreislauf fit zu halten. Ebenfalls positiv auf das Herz auswirken kann sich natürlich auch ein reduzierter Gebrauch von Schmerzmitteln und die Linderung von psychosozialem Stress", so Prof. Dr. Jochen Blum weiter.

 

15. März 2016, 18:00 Uhr, Bürgerhaus Bürstadt, Rathausstraße 2, 68642 Bürstadt

 

Die Presse ist zur Text- und Bildberichterstattung herzlich eingeladen.

 

Über uns:

Das Klinikum Worms ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 696 Betten, verteilt auf 12 Hauptfachabteilungen und Fachbereiche sowie zwei Belegabteilungen. Aktuell kümmern sich über 1.800 Mitarbeiter um jährlich rund 32.000 stationär und über 40.000 ambulant behandelte Patienten. Das Klinikum Worms gehört damit zu den fünf größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz.

Als Schwerpunktversorgung sind im Rahmen des Krankenhauszielplanes die Geburtshilfe, die Unfallchirurgie, die Kardiologie mit Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) und die Gastroenterologie ausgewiesen. Darüber hinaus ist das Klinikum Worms als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1 für extrem untergewichtige Neu- und Frühgeborene) sowie Diabetologisches Zentrum ausgewiesen. Zusätzlich sind wir als Onkologisches Zentrum, Brust-, Darm- und Prostatazentrum sowie Traumazentrum zertifiziert. Im April 2015 erfolgte die Übernahme des Evangelischen Hochstift Worms und damit einhergehend die Etablierung einer eigenen Hauptfachabteilung für Geriatrie (Altersmedizin) mit 30 Betten.

Ebenfalls zum Klinikum Worms gehören ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) und ein Ambulantes Operationszentrum mit drei voll ausgestatteten modernen Operationssälen. Hinzu kommt die ans Klinikum angeschlossene Strahlentherapie-Praxis, die von niedergelassenen Ärzten betrieben wird. Die Ärztliche Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Ärzte für Worms befindet sich ebenfalls im Klinikum Worms.

www.klinikum-worms.de

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