Wir sind für Sie da

Patientensicherheit und Qualitätsstandards

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen. Daher setzen wir im Klinikum verschiedene Qualitäts-Standards in der Versorgung der Patientinnen und Patienten und in den einzelnen Klinikbereichen um:

  • Risikoadaptiertes Screening auf Multiresistente Erreger (z.B. MRSA, MRGN, VRE etc.)
  • Im Klinikum Worms werden alle Patientinnen und Patienten bei der stationären Aufnahme unter Verwendung des vom Robert-Koch-Instituts entwickelten Fragebogens daraufhin überprüft, ob sie zu einer Risikogruppe gehören, bei der mit erhöhter Wahrscheinlichkeit mit dem Vorkommen multiresistenter Keime gerechnet werden muss. Hierzu zählen beispielsweise Patientinnen und Patienten mit chronisch offenen Wunden, aus anderen Kliniken oder Seniorenheimen verlegte Patientinnen und Patienten, Patientinnen und Patienten aus Ländern mit hohem MRSA / MRGN-Aufkommen und Patientinnen und Patienten, bei denen ein MRSA / MRGN-Vorkommen bekannt ist oder die mit Menschen, die MRSA-Träger sind, in Kontakt gekommen sind. Bei all diesen Gruppen wird ein MRSA-Test mittels Kultur und gegebenenfalls auch ein Schnelltest (PCR) durchgeführt. Hierdurch ist es uns möglich, MRSA-Patienten zu identifizieren. Ist eine MRSA-Besiedlung oder MRSA-Infektion bei einem Patienten nachgewiesen, muss dieser gegebenenfalls isoliert und unter speziellen hygienischen Bedingungen gepflegt und versorgt werden.
  • Generelles Screening auf SARS-CoV-2 vor / bei stationärer Aufnahme sowie im Verlauf
  • Einleitung von geeigneten Schutzmaßnahmen bei übertragbaren Infektionserkrankungen
  • Am aktuellen Stand der Wissenschaft ausgerichtete Hygiene- und Desinfektionspläne
  • Regelmäßige krankenhaushygienische Begehungen
  • Regelmäßige Umgebungsuntersuchungen nach den gesetzlichen Vorgaben
  • Kontinuierliche Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Themen der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention
  • Teilnahme am Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System zusammen mit dem Robert-Koch-Institut Berlin (KISS-Überwachung des RKI)
  • In diesem Projekt werden fortlaufend in verschiedenen Klinikbereichen auftretende Infektionen erfasst, bewertet und mit Kontrollkollektiven verglichen. Im Klinikum Worms werden z.B. die Bereiche der Erwachsenen-Intensivstation (ITS-KISS), Neugeborenen-Intensivstation (NEO-KISS), Orthopädie / Unfallchirurgie (OP-KISS) und die Händehygiene (Hand-KISS) auf diese Weise überwacht.
  • Teilnahme am regionalen MRE-Netzwerk
  • Auch in unserer Region kommen zunehmend multiresistente Erreger (MRE) vor, die neben einer Verunsicherung von Angehörigen, Pflegenden und Ärztinnen und Ärzten auch zu einer zunehmenden finanziellen Belastung werden. Verdrängung ist kontraproduktiv und vergrößert das Problem. Das Klinikum Worms ist deshalb Gründungsmitglied des Netzwerks „Multiresistente Erreger (MRE)". Wir sind im MRE-Netzwerk überzeugt:
    • Der erste Schritt zur Eindämmung der Infektionen/Kolonisationen ist das Erkennen des Problems. Die beste Prävention ist die umfassende Information aller Akteure und der Betroffenen. Deshalb bieten wir Fortbildungsveranstaltungen für die Region zum Thema Multiresistente Erreger an, z.B. für Altenheime, Krankenhäuser, niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, Rehabilitationseinrichtungen, Angehörige.
    • Der zweite Schritt ist die Transparenz im Umgang mit Infizierten/Kolonisierten. Hierzu werden z.B. Überleitungsbögen für unsere Region erarbeitet.
    • Der dritte Schritt ist die Verbesserung der Schnittstellen ambulant/stationär z.B. zur Fortführung einer antiseptischen- oder Antibiotika- Behandlung (in der Regel lokal, mit einer Nasen-Salbe) und Minimierung von MRE-Trägern.
  • Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände“ – Siegelstufe Silber
    • Für unser überdurchschnittliches Hygienemanagement ist das Klinikum Worms mit dem Zertifikat „Aktion Saubere Hände“ in Silber ausgezeichnet worden. Die „Aktion Saubere Hände" ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Umsetzung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen somit nicht zuletzt zur Reduzierung von Infektionen im Krankenhaus. Sie wurde am 1. Januar 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit ins Leben gerufen und ist Bestandteil des Strategiepapiers der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Im Rahmen der Aktion Saubere Hände nehmen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig an Schulungen und Fortbildungen zu hygienerelevanten Themen teil. Von den etwa 2.000 deutschen Krankenhäusern haben nur wenige Kliniken die Bedingungen für eine Silber-Zertifikaterteilung erfüllt. Das Klinikum Worms ist dabei.
  • Teilnahme an der Aktion „Keine Keime“
    • Leisten auch Sie Ihren ganz persönlichen Beitrag, damit Keime in unserem Krankenhaus keine Chance haben: In unserer gesamten Klinik finden Sie Desinfektions-Spender, die eine hygienische Händedesinfektion nahezu selbsterklärend ermöglichen. Machen Sie mit!