Operative Behandlung mit dem hochmodernen daVinci-Operationsroboter...
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen...
Schwerpunkt unserer Klinik ist die Uro-Onkologie...

Unser Leistungsangebot im Überblick

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie bietet modernste Diagnostik aller Erkrankungen des Harntraktes und des männlichen Genitale an.

  • Die Sonographie erfolgt mit Schallköpfen von 3 bis 9 MHz sowie mit transrektalen Sonden, variabel bis zu 10 MHz.
  • Bei Röntgenuntersuchungen kommt strahlen- und materialsparend mit dem neuen urologischen Arbeitsplatz ausschließlich digitale Bildverarbeitung zum Einsatz.
  • Die urodynamischen Untersuchungen (Blasendruckmessungen) zur Abklärung von Blasenentleerungsstörungen und Harninkontinenz erfolgen  unter Zuhilfenahme von Videodokumentation und computergestützter Analyse.
  • Im klinikeigenen bakteriologischen Urinlabor erfolgen die chemische und mikroskopische Urinanalyse und die Keimdifferenzierung bei Harnwegsinfekten.
  • Die andrologische Untersuchung dient zur exakten Diagnostik von Infertilität (Unfruchtbarkeit) und Impotenz.
  • Endoskopische Untersuchungen zur Beurteilung von Harnröhre, Harnblase, Harnleiter und auch des Nierenhohlsystems erfolgen bildschirmunterstützt.

Behandlung

Das therapeutische Spektrum umfasst den gesamten Harntrakt von der Niere bis zur Harnröhre, das Genitale des Mannes (Penis, Prostata (Vorsteherdrüse), Hoden) ebenso wie die Harninkontinenz der Frau. Zum Einsatz kommen dabei medikamentöse, modernste minimal invasive und offen operative Verfahren.

  • Ein Schwerpunkt der Klinik ist die Uro-Onkologie, d. h. die Behandlung bösartiger urologischer Tumore. Dies beinhaltet sowohl die radikalen Operationsverfahren bei Nieren-, Prostata- und Blasenkrebs einschließlich des plastischen Harnblasenersatzes, wie auch organerhaltende operative Eingriffe (z. B. bei Nierentumoren).
  • Die Betreuung der Tumorpatienten erfolgt fachgruppenübergreifend in Rahmen des zertifizierten Prostatazentrums und des ebenfalls zertifizierten Onkologischen Zentrums in enger Kooperation mit den niedergelassenen Urologen.
  • Eine ganz entscheidende Rolle spielt die operative Behandlung mit dem hochmodernen da Vinci-Operationsroboter.  Diese robotisch assistierte minimal invasive OP-Technik ("Schlüssellochchirurgie") liefert eine dreidimensionale Darstellung des OP-Feldes in 10-facher Vergrößerung. Der Patient profitiert hierbei insbesondere bei sehr anspruchsvollen Eingriffen, z.B. der radikalen Prostataentfernung. Durch die extrem hohe Präzision gelingt hier eine exzellente Schonung des Schließmuskels und der Nervenbündel.  
  • Daneben spielt diese minimal invasive Methodik auch bei Eingriffen an der Niere (Tumore, Fehlbildungen) eine ganz wichtige Rolle. Als Beispiel sei  die organerhaltende Operation bei Nierentumoren genannt (Nierenteilentfernung). Auch die laparoskopische Entfernung der Harnblase mit Ersatzblasenbildung kann mit dem da Vinci-Operationsroboter, dieser derzeit modernsten Medizintechnologie, erfolgen.
  • Plastisch-rekonstruktive Operationen sind eine Domäne der Kinderurologie bei der Korrektur von Fehlbildungen des Harntraktes (z. B. Nierenbeckenabgangsenge) sowie des äußeren Genitale des Knaben (z. B. Mündungsanomalien der Harnröhre).
  • Die perkutane ultraschallgesteuerte minimal invasive Operationstechnik, bei der feine Instrumente unter Sicht durch die Haut in das Nierenhohlsystem eingebracht werden, beinhaltet vor allem die Behandlung von großen Nierensteinen.
  • Die transurethrale endoskopische Urologie ermöglicht durch Einführen von optischen Instrumenten über die Harnröhre Eingriffe im gesamten Harntrakt von der Harnröhre bis zur Niere. Zum Einsatz kommt dabei z. B. die Elektroresektion zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung.
  • Bei der Greenlight-Laser-Therapie der Prostata steht die neueste Technologie, nämlich das sog. XPS-System mit einer Leistung von 180 Watt, zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung zur Verfügung. Die störende Gewebewucherung wird dabei durch den Laserstrahl sofort verdampft, so dass keine Blutung entsteht.
  • Bei der Behandlung der Harninkontinenz, d. h. des unwillkürlichen Urinverlustes, werden nach eingehender Diagnostik sowohl medikamentöse wie auch operative Behandlungsverfahren angewandt. Dabei kommen bei der Frau auch modernste minimal invasive Methoden zum Einsatz (z. B. Bandoperationen wie TVT-Band). In Zusammenarbeit mit der Frauenklinik und der Klinik für Viszeralchirurgie unseres Hauses wurde hierfür zur noch besseren Vernetzung und damit Versorgung unserer Patienten im April 2013 das Beckenbodenzentrum Rheinhessen gegründet.
  • Die Mikrochirurgie wird bei der Refertilisierung (Rekanalisierung nach Samenleiterdurchtrennung) und bei der plastischen Kinderurologie (z. B. bei Fehlbildungen der Harnröhrenmündung) eingesetzt.
  • Ambulante Eingriffe erfolgen vor allem bei Kindern (z. B. Vorhautverengung, Wasserbruch, Abklärung von angeborenen Fehlbildungen) und zur Sterilisation des Mannes.

Behandlung von Harnsteinen

Dafür wird ein moderner Nierenstein-Lithotriptor eingesetzt, der eine berührungsfreie Zertrümmerung von Steinen im Harntrakt ermöglicht. Aber auch perkutane und transurethrale minimal invasive Techniken, bei der die Steine mit Hilfe feiner optischer Instrumente unter Sicht entfernt werden, kommen hierbei sehr häufig zur Anwendung. Sehr erfolgreich werden auch hochmoderne, extrem feine, flexible Instrumente zur Steintherapie eingesetzt, mit deren Hilfe nahezu jede Stelle des ableitenden Harntransportsystems erreicht werden kann.

Medikamentöse onkologische Behandlung

An unserer Klinik wird die gesamte urologische Onkologie angeboten. Hervorzuheben ist hierbei die Chemotherapie von Tumoren der Harnblase und des Hodens. Beim Prostatakarzinom kommen Hormon- und Chemotherapie zum Einsatz. In diesem Zusammenhang ist die sehr intensive Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen von großer Bedeutung.