Beste Versorgung auf allen Ebenen...
Unser Endoskopie-Team...
Ihre Gesundheit ist unsere Herzensangelegenheit...

Unsere Leistungen

Die Leistungen der Medizinischen Klinik II im Überblick:

 

Endoskopische Untersuchungen

Kernstück unserer Gastroenterologie ist die modern ausgerüstete Endoskopieabteilung. Hier wird neben den heute zur Verfügung stehenden Standarduntersuchungsverfahren Gastroskopie, Koloskopie (auf Wunsch mit Sedierung/CO2-Insufflation zur besseren Verträglichkeit), Bronchoskopie, Mini-Laparoskopie, endoskopische retrograde Cholangio-Pankreaticographie (ERCP) die gesamte Palette der interventionellen endoskopischen Techniken mit High-resolution-Endoskopen mit HD-Bildschirmen angeboten. Diese beinhaltet u. a. moderne Verfahren zur Blutstillung (Clip-Applikation [OTS-Clips: Große Verschluss-Systeme zur Behandlung von Defekten im Magen-Darm-Trakt und zur Blutstillung], Argon-Beamer-Behandlung), zur Behandlung von Krampfadern der Speiseröhre (Gummibandligatur), zur palliativen Tumortherapie (Argon-Beamer-Behandlung von stenosierenden Tumoren, Applikation von Stents) sowie Techniken zur Entfernung von Gallengangssteinen (mechanische Lithotripsie, ESWL). Hinzu kommen Polypenabtragungen, Mukosaresektionen und Endoskopische Submukosadissektion. Im Rahmen der ERCP werden zur palliativen Behandlung von Gallengangs- und Pankreastumoren Stents in das Gallengangsystem platziert. Mit einem Cholangioskop (Miniendoskop) kann der Gallengang auch direkt endoskopisch beurteilt und z.B. auf Tumore untersucht werden.

Als weitere Alternative steht die perkutane transhepatische Cholangiographie (PTC) mit der Möglichkeit der Ableitung von Gallenflüssigkeit zur Verfügung. Besonders aufwändige endoskopische Untersuchungen werden auch für Krankenhäuser der Umgebung durchgeführt. Für ambulante Patienten steht nach Kurznarkosen ein Aufwachraum zur Verfügung.

Notfallendoskopie

Lebensrettende endoskopische Untersuchungen und Interventionen können an unserer Klinik zu jeder Tages- und Nachtzeit durchgeführt werden. Hierzu steht ein Bereitschaftsteam bestehend aus Oberärzten und Endoskopiepersonal rund um die Uhr zur Verfügung.

Kapselendoskopie

Die Diagnostik von Erkrankungen des Dünndarmes erfolgt in der Medizinischen Klinik II mit Hilfe moderner Kapselendoskopie. Hier wird die Magen/Darm-Passage durch eine von dem Patienten verschluckte Mini-Kamera aufgezeichnet, was eine besonders präzise Diagnosestellung ermöglicht.

Bei speziellen Fragestellungen kann auch die Dickdarm-Videokapsel-Endoskopie durchgeführt werden.

Mini-Laparoskopie

Die Mini-Laparoskopie wird zur Diagnostik von Lebererkrankungen, Abklärung von Bauchwasser und zunehmend zur Stadienbestimmung bei Tumoren des Bauchraumes eingesetzt. Sie ermöglicht die gezielte Entnahme von Gewebeproben aus der Leber und aus anderen Bauchorganen mit maximal 3,5 mm im Durchmesser großen Instrumenten mit hochauflösender Optik.

Ultraschalldiagnostik (Sonographie)

Der Ultraschall hat in unserer Klinik eine sehr hohe Bedeutung. Ohne Belastung des Patienten können dank des Ultraschalls oftmals bereits bei Klinikaufnahme Diagnosen gestellt oder für die Behandlung wesentliche Informationen gewonnen werden.

Hochauflösende Ultraschalluntersuchungen bieten präzise Diagnosestellungen vor allem bei Verdacht auf akute Entzündungen des Darms (Divertikulitis, Darminfektion, Appendizitis) und bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa).

Vor allem bei unklaren Leberherden (Tumorverdacht, Abszesse) und zur Erkennung von Lebermetastasen, aber auch an Milz, Niere, Bauchspeicheldrüse, Darm und Gefäßen wird die Kontrastmittel-Sonographie an einem High-End-Gerät als besonders schonendes Verfahren eingesetzt. Zur Gewebeentnahme stehen die ultraschallgezielte Feinnadel-Punktion (0,9 mm dünne Nadel) und die Aspirationszytologie zur Verfügung. Auch können bei Entzündungen im Bauchraum mit diesem Verfahren Ableitungen, so genannte Drainagen, eingelegt werden. Bei Speiseröhren-, Magen-, Mastdarm- und Bauchspeicheldrüsentumoren wird zur Bestimmung der Ausdehnung die hochauflösende Endosonographie eingesetzt, um eine optimale an das Tumorstadium angepasste Behandlung zu ermöglichen.

Pro Jahr werden in der Medizinischen Klinik II über 6.000 Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Oberarzt Dr. Ralph Stetter ist nach DEGUM III-Standard zertifiziert und DEGUM-Ausbilder. Oberarzt Dr. Christian Guth verfügt über eine DEGUM I Zertifizierung. Im Jahr 2011 erhielt unsere Klinik für unsere besonders qualifizierte Ultraschall-Ausbildung das Zertifikat der DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V.). Die erfolgreiche Re-Zertifizierung erfolgte im Jahr 2015.

Gastroenterologisches Funktionslabor

Im gastroenterologischen Funktionslabor werden zur Diagnostik von Unverträglichkeiten oder bakterieller Fehlbesiedelung des Magen-Darm-Traktes eine Reihe moderner, schonender Atemtestverfahren durchgeführt.

Zur Diagnostik therapieresistenten Sodbrennens, unklarer asthmatischer Beschwerden und unklarer Brustschmerzen wird die Säuremessung in der Speiseröhre (pH-Metrie) eingesetzt. Mittels eines schlauch- und kabellosen Systems übermittelt eine in der Speiseröhre angebrachte Sonde die Daten per Funk über 48 Stunden an ein Aufnahmegerät. Diese hochmoderne Methode liefert gute Daten zur Therapieoptimierung oder vor einer Operation.

Für spezielle Fragestellungen wie nichtsaures, sondern galliges Aufstoßen oder Rückfließen von Volumen in die Speiseröhre wird die 24-Stunden-Impedanz-pH-Metrie angeboten.

Zur Druckmessung in der Speiseröhre kommt die moderne High-Resolution-Manometrie zum Einsatz, die eine hohe Aussagekraft bei gutem Patientenkomfort aufweist.

Hepatologie (Leberheilkunde)

Lebererkrankungen können mit modernen serologischen Verfahren (Blutuntersuchungen) abgeklärt werden. Bei bestimmten Fragestellungen ist die Gewinnung von Lebergewebe zur feingeweblichen Untersuchung notwendig.

Diabetologie

In unserer Klinik werden Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 stationär betreut. Schwerpunkte im stationären Bereich sind die Behandlung schwerer Stoffwechselentgleisungen, des Diabetischen Fußsyndroms, die Einleitung einer Insulinpumpentherapie sowie die Betreuung von schwangeren Typ 1 oder Typ 2-Diabetikerinnen. In diese wichtige Aufgabe sind vier Ärzte, zwei Diabetesberaterinnen DDG, eine Diabetesassistentin DDG und drei Diätassistentinnen eingebunden. Es besteht die Möglichkeit zur kontinuierlichen Blutzucker-Messung mittels CGMS-Sensor. Schulungen für Typ 1- und Typ 2-Diabetiker werden nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) durchgeführt. Zur Verbesserung der Behandlung von Diabetikern im gesamten Klinikum steht ein Diabetes-Interventionsteam zur Verfügung, das bei erhöhten Blutzuckerwerten im Labor oder auf Anforderung durch die Station die Diabetestherapie unterstützt.

Für die Behandlung von Patienten mit Diabetischem Fuß-Syndrom wurde die Einrichtung von der Arbeitsgemeinschaft Diabetologie und Endokrinologie Rheinland-Pfalz zertifiziert.

Es besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Angiologie der Medizinischen Klinik I, der Allgemeinchirurgie, der Radiologie und der Orthopädie. Extern, insbesondere in der cruralen Bypasschirurgie, besteht eine enge Kooperation mit Herrn Prof. Rümenapf, Speyer. In zweiwöchentlichen Abständen findet die interdisziplinäre Gefäßkonferenz im Klinikum Worms statt, in der die Experten des Klinikums gemeinsam mit Prof. Rümenapf und Kollegen der Diabetesschwerpunktpraxen Behandlungsoptionen für jeden einzelnen Patienten besprechen.

Moderne Therapieformen wie Madentherapie, Vakuumtherapie und aktive Wunddrainage werden zur optimalen Wundversorgung eingesetzt. Es wurde ein ‚DFS-Team‘ zur strukturierten Wundbehandlung etabliert. Die Teammitglieder besitzen die Qualifikation zum Wundassistenten bzw. Wundexperten ICW. Die komplette Wunddokumentation mit Fotografien wird computerunterstützt durchgeführt. Die Verzahnung von stationärer Versorgung und diabetischer Fuß-Ambulanz sichert eine optimale Therapie der betroffenen Patienten.

Gemeinsam mit der Frauenklinik und der Kinderklinik besteht eine enge Zusammenarbeit im Rahmen des Perinatalzentrums in der Behandlung von Patientinnen mit Gestationsdiabetes und von schwangeren Typ1- und Typ2-Diabetikerinnen.

Onkologie

In der Medizinischen Klinik II werden fast alle chemotherapeutischen Tumorbehandlungen aus dem Spektrum der Inneren Medizin durchgeführt. Alle Patienten werden nach einem festgelegten Therapieplan behandelt, in der Regel nach den Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft.

Das Darmzentrum wurde durch die Deutsche Krebsgesellschaft (OnkoZert) und nach DIN ISO 9001 zertifiziert und ist Bestandteil des Onkologischen Zentrums. Das von der Medizinischen Klinik II organisierte, wöchentlich stattfindende Tumorboard, an dem Chirurgen, niedergelassene Gastroenterologen und Hämato-/Onkologen, Pathologen, Strahlentherapeuten und Radiologen teilnehmen, gewährleistet eine optimale Behandlung. Notwendige Strahlentherapien, die stationär und ambulant durchgeführt werden können, werden mit der Strahlentherapeutischen Praxis am Haus abgestimmt.

Oberarzt Dr. Wolfgang Rimili verfügt über das Zertifikat "Gastroenterologische Onkologie" der DGVS.

Not- und Liegendaufnahme

Die internistische Notaufnahme wird gemeinsam mit der Medizinischen Klinik I betreut. Seit 1. Januar 2012 wird der Bereich von Herrn Thomas Waldhofer, Oberarzt der Medizinischen Klinik II, geleitet.

Ambulante Leistungsangebote

Koloskopien sowie weitere endoskopische Spezialuntersuchungen (Endosonographien) werden auch ambulant durchgeführt (Oberarzt Dr. Wolfgang Rimili).

Es besteht eine Spezialambulanz für Patienten mit diabetischem Fuß-Syndrom. Außerdem liegt eine persönliche Ermächtigung von Oberarzt Dr. Christian Guth zur ambulanten Behandlung von Frauen mit Gestationsdiabetes sowie von Patienten mit Typ 1-Diabetes, die mit einer Insulinpumpe behandelt werden, vor.

Kooperation und Fortbildung

Die Medizinische Klinik II kooperiert eng mit der Medizinischen Klinik I. Eine gemeinsame Morgenbesprechung ermöglicht den steten Austausch von wichtigen Informationen zwischen den Abteilungen und den niedergelassenen Ärzten. Eine wöchentliche Abteilungsbesprechung der Medizinischen Klinik II mit der Darstellung aktueller Themen der Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Onkologie dient der regelmäßigen Fortbildung, der Standardisierung von Diagnostik und Therapie sowie der Qualitätskontrolle.